Umbau während des Pfarrfestes eingeweiht Neue Krippengruppe in Vörden fertig – und schon ausgebucht

Von Hans Schmutte

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Stolz auf zügigen Ausbau: (v.l.) Dangard Schubert, Jan Wilhelm Witte, Frank Schnäker, Ansgar Brockmann, Wiebke Stahl, Ina Rechtien mit ihren Kindern Anton und Theo (auf dem Arm), Erzieherinnen Irena Koop und Henrike Kellermann. Foto: Hans SchmutteStolz auf zügigen Ausbau: (v.l.) Dangard Schubert, Jan Wilhelm Witte, Frank Schnäker, Ansgar Brockmann, Wiebke Stahl, Ina Rechtien mit ihren Kindern Anton und Theo (auf dem Arm), Erzieherinnen Irena Koop und Henrike Kellermann. Foto: Hans Schmutte

Neuenkirchen-Vörden. Die Umbaumaßnahmen für die neue Krippe in der Kindertagesstätte St.Paulus wurden recht zügig, innerhalb von rund vier Monaten, durchgeführt. Damit wurde die Kapazität für die Aufnahme von Kleinkindern im Alter von einem bis zu drei Jahren um zehn Plätze auf jetzt 15 erhöht.

Seit dem 1. August werden die neuen Räumlichkeiten genutzt, wobei die Zahl der Kleinkinder schrittweise bis zur Kapazitätsgrenze erhöht wird.

Die Einweihung nahm nun im Rahmen des Pfarrfestes Pfarrer Jan Wilhelm Witte vor. Frank Schnäker vom Kindergartenausschuss des Kirchenvorstands nannte in seiner Begrüßung unterdessen einige Fakten zu dem Umbau. So wurden die Fenster erneuert, die Sanitäranlagen behindertengerecht gestaltet und eine Fußbodenheizung eingebaut, da die Kleinen häufig auf der Erde spielen. Die Umbaukosten beliefen sich auf rund 200000 Euro, die vom Land Niedersachsen, dem Landkreis Vechta, der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden und dem Bistum Münster getragen wurden.

Pfarrer Witte betonte, dass die Kita zwar in der Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St.Paulus sei, aber religionsübergreifend alle Kinder aufnehme. Auch wenn Feste wie Weihnachten, Ostern, St. Martin oder Nikolaus gefeiert würden, so ließen sich die christlichen Werte auf alle Religionen übertragen.

Zuständiger Architekt der Umbaumaßnahme war Dangard Schubert. Er erinnerte daran, dass die ersten Planungsgespräche bereits 2013 stattgefunden hätten. Der späte Beginn der Durchführung, so Bürgermeister Ansgar Brockmann, lag an den längere Zeit nicht gewährten Zuschüssen. Sichtlich zufrieden mit der jetzt zügig durchgeführten Maßnahme, fragte er: „Wenn wir das nicht schaffen, wer dann?“ Er betonte die Bedeutung der richtigen Anzahl und Struktur der angebotenen Kita-Plätze. Daher sei diese Baumaßnahme sicherlich nicht die letzte in der Gemeinde.

Wiebke Stahl ist Leiterin der Einrichtung. 86 Kinder betreut sie mit ihrem Team, bestehend aus zehn pädagogischen und zwei heilpädagogischen Fachkräften, einer Sprachförderkraft sowie Vertretungskräften. Die Kinder sind in fünf Gruppen aufgeteilt, die Krippengruppe, eine Regel- und eine integrative Ganztagsgruppe sowie eine Integrationsgruppe. Die fünfte Gruppe ist aufgrund des hohen Bedarfs als „Notgruppe“ eingerichtet worden. Sie soll nur vorübergehend bestehen. Die 15 Krippenplätze, so die Leiterin, seien bereits belegt.

Auch einige Kinder nahmen an der Einweihung teil, unter ihnen das jüngste Krippenkind, der einjährige Theo. Sie interessierten sich allerdings mehr für das Spielzeug, das von ihnen getestet und für gut befunden wurde.


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