Dümmer brennt 2018 Feuerwerk auf dem Dümmer in Lembruch sorgt für Begeisterung

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Das traditionelle Feuerwerk am Samstagabend lockte trotz regnerischen Wetters wieder zahlreiche Besucher an. Foto: Katja SteinkampDas traditionelle Feuerwerk am Samstagabend lockte trotz regnerischen Wetters wieder zahlreiche Besucher an. Foto: Katja Steinkamp

Lembruch. Über 20.000 Besucher erleben an vier Tagen das Event „Dümmer brennt“ in Lembruch. Highlight war das Feuerwerk auf dem See am Samstagabend.

Zahlreiche Besucher trauten sich trotz Regenschauer und ungewohnter Kälte zum Dümmer. Genussbuden mit Burgern, Pommes, Pizza und Co. sowie Getränkeverkäufer konnten sich vor dem Andrang kaum retten. Laute Musik drang aus den Lautsprechern. Vor den Bühnen standen und tanzten die Gäste. Menschenmassen schoben sich über die kleine Promenade am Strand entlang, und überall herrschte eine lockere Stimmung.

Buntes Programm an vier Tagen

Bereits seit Donnerstag läuft das Event „Dümmer brennt“ auf Hochtouren. Den Anfang machte der Kabarettist Dietmar Wischmeyer in Fangmanns Partyzelt direkt am Badestrand Lembruch. Über 600 Gäste erlebten bei noch gutem Wetter und Sonnenstrahlen Wischmeyers "Zeltmission". Freitag folgte im wetterunabhängigen Zelt die 90er-Party mit der Mobildisco Rolf Brell. Am Samstag drehte sich dann alles um die kleinen Gäste, die beim Sky-Jumper, auf dem Flohmarkt oder beim Hufeisenwerfen ihren Spaß hatten. Um 18 Uhr begann das Musikprogramm auf der Strandbühne. Neben der Coverband "Impuls" aus Bremen spielten „Lübecks Freibeuter“, die in Seemannskluft über die Promenade spazierten.

"Es ist jedes Jahr cool hier mit den verschiedenen Ständen", sagte Stammgast Max Piller. Auch sein Freund Philipp Simon hat "Dümmer brennt" jedes Jahr in seinem Kalender stehen: "Die Stimmung hier ist immer gut. Und wir freuen uns immer darauf." Die Osnabrücker lassen sich außerdem ungerne das traditionelle Feuerwerk entgehen.

Großes Highlight: Feuerwerk auf dem See

Plötzlich ging die Musik aus und die Menschenmassen versammelten sich am Strand des Dümmers. Schiffe mit bunten Lichterketten leuchteten auf dem See. Handys und Kameras wurden schon mal gezückt – und dann hörten die Zuschauer den ersten Knall. Bunte Lichter wurden von den

 Schiffen aus in den sternenklaren Himmel geschossen. Die professionelle Pyrotechnik begeisterte die Zuschauer. Sie applaudierten zwischendurch und ihr Staunen drückten sie mit Lauten, wie "Ahh" aus. 

Knapp 15 Minuten lang sahen die Gäste im Himmel Fontänen, Kränze und andere Gestalten, die das Feuerwerk offenbarte. Die bunte Atmosphäre spiegelte sich in den leichten Wellen des Dümmers wider. „Es ist sehr kalt. Aber es war ein großartiges Feuerwerk“, sagte eine Zuschauerin, nachdem das Spektakel zu Ende gegangen war. Die Menschenmassen verteilten sich wieder zwischen Strand, den Budenzeilen und den Partyzelten.

Nach dem "Dümmer brennt" ist vor dem "Dümmer brennt"

Das Sonntagsprogramm begann mit dem Regional-Gottesdienst im Partyzelt am Strand von Lembruch. Danach fand der Frühschoppen mit Live-Musik statt. Michael Schönemann, „Teddy Taste“, und „Richie“, alias Richard Aschmoneit begleiteten den Morgen musikalisch. 

Am Abend werden die Zelte abgebaut und die vier Tage "Dümmer brennt" gehen zu Ende. "Wir setzen uns in ein paar Tagen mit allen zusammen und halten eine Manöverkritik", erklärte Jessica Weßling, Tourismusmanagerin am Dümmer See. Dann werde besprochen, was dieses Jahr gut und nicht so gut gelaufen sei. Die Veranstaltung wird fast ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern betreut. Im November werde dann bereits das nächste "Dümmer brennt", dieses Mal wieder im Nachbarort Hüde, geplant. 


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