Enges Adlerschießen beim Schützenfest Rainer Duffe setzt sich in Campemoor die Königskrone auf

Von Steffen Oevermann

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oev Neuenkirchen-Vörden. Knapp war es, am Ende hat es jedoch gereicht. Schon lange keimten Gerüchte auf, dass der Präsident des Schützenvereins Campemoor, Rainer Duffe, sich 2018 selbst die Königskrone aufsetzen möchte. In einem spannenden Adlerschießen setzte er sich schließlich gegen seine Mitbewerberin Cornelia Böttcher durch.

Nachdem es im letzten Jahr erst Schwierigkeiten gab einen König zu finden, fiel die Entscheidung in diesem Jahr sehr schnell – fast sogar zu schnell für einige Beteiligten. Traditionell eröffnen der Schützenkönig und sein Hofstaat das Adlerschießen. Doch als der noch amtierende Schützenkönig Jürgen Stahl seine drei Schüsse abgab, fiel bereits der Reichsapfel. Als dann noch beide Flügel mit einem Schuss durch Jürgen Hemker gen Boden befördert wurden, kamen schon Teile des alten Hofstaates zum Nachdenken. Am Ende kam es dann aber doch zum Zweikampf um die Schützenkrone. Hier konnte sich Rainer Duffe hauchdünn vor seiner einzigen Mitbewerberin Cornelia Böttcher durchsetzen.

Zu seiner Königin erwählte sich der Vereinspräsident seine Frau Angelika. Den Hofstaat vervollständigen das Adjutantenpaar Ilona Gross-Klussmann und Matthias Doé, Monika und John Hepple, Andrea und Manfred Finke sowie Gaby und Wolfgang Schwingel.

Aber nicht nur bei den Erwachsenen, sondern natürlich auch bei den Kindern wurde auf dem Adler geschossen. Hier hatte am Ende Lana Eilers die Nase vorn, die damit die zweite Kinderkönigin der Campemoorer ist. Neben ihr tritt Prinz Jonas Prues auf. Ferner gehören Ida Stangenberg und Paul Rohmann, Erik Gross-Klussmann und Hanna Duffe, Michelle Gross-Klussmann und Mika Böschemeier sowie Mathilda Oltmann und Henri Buck dem Kinderthron an.

Eröffnet wurde das Schützenfest am Samstag nach dem gemeinsamen Antreten auf dem Schützenplatz mit der Ausholung des noch amtierenden Königpaares Jürgen und Anja Stahl. Anschließend fanden sich die Schützen wieder auf dem Schützenplatz am Vereinshaus Campemoor ein. Vertreten waren dabei auch Abordnungen des Kirchspiels Vörden bestehend aus den Schützenvereinen Hinnenkamp-Ahe, Hörsten und Vörden. Außerdem waren wieder zahlreiche Schützen aus Visbek in Campemoor dabei. Zwischen den Schützenvereinen aus Campemoor und St.Hubertus aus Visbek besteht eine nun bereits seit mehr als 40 Jahren andauernde Freundschaft.


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