Westlich Holdorfer Straße II Weiteres Baugebiet in Neuenkirchen-Vörden

Von Hans Schmutte

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In Neuenkirchen soll weiterer Wohnraum geschaffen werden. Der Gemeinderat Neuenkirchen-Vörden hat nun den Bebauungsplan „Westlich der Holdorfer Straße II“, nahe des Ortsausgangs gelegen, beschlossen. Foto: Marcus AlwesIn Neuenkirchen soll weiterer Wohnraum geschaffen werden. Der Gemeinderat Neuenkirchen-Vörden hat nun den Bebauungsplan „Westlich der Holdorfer Straße II“, nahe des Ortsausgangs gelegen, beschlossen. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Der Bebauungsplan Nr. 70 „Westlich der Holdorfer Straße II“ wurde vom Gemeinderat Neuenkirchen-Vörden in seiner jüngsten Sitzung als Satzung beschlossen.

Zwei der 13 Grundstücke werden von Investoren bebaut. Grundsätzlich dürfen pro Grundstück nicht mehr als zwei Wohneinheiten entstehen. Das gilt auch für die beiden Investorengrundstücke. Allerdings hat der Grundstücksverkäufer im hinteren Bereich zwei Bauplätze zurückbehalten. Auf denen ist eine Bebauung mit bis zu vier Wohneinheiten möglich.

Weiterhin stimmte der Rat dem städtebaulichen Vertrag (Erschließungsvertrag) für das Baugebiet mit der örtlichen Volksbank zu. Ihr wird die Erschließung auf eigene Kosten und eigenes wirtschaftliches Risiko übertragen. Die Ausführung der Erschließung, etwa Straßenbreite, Art des Belages oder der Beleuchtung werden in dem Vertrag detailliert geregelt. Nach Fertigstellung wird die Straße von der Gemeinde übernommen.

Nachverdichtung im Ortskern

Ebenfalls beschloss der Rat die öffentliche Auslegung der 2. Änderung des über zehn Jahre alten Bebauungsplanes Nr. 40 für den Ortskern Neuenkirchen. Ziel ist es, eine „Nachverdichtung“ bei der Bebauung zu erleichtern, wobei die Anzahl der geforderten Einstellplätze ebenfalls neu geregelt werden soll. Für Wohneinheiten unter 50 Quadratmetern wird einer, über 50 Quadratmetern werden künftig zwei Einstellplätze gefordert.

Rufbus-Finanzierung

Für das „Leuchtturmprojekt des öffentlichen Personennahverkehrs in ländlich geprägten Regionen in Deutschland“ warb Ansgar Brockmann. Gemeint war das Rufbus-System „moobil+“. Es soll bis 2025 fortgeführt werden, mit einer Option bis 2030. Allerdings wird der von der Gemeinde zu tragende Zuschuss von etwa 23.000 auf rund 30.000 Euro steigen. Der Bürgermeister begründete das mit der steigenden Einwohnerzahl, allgemeiner Kostensteigerung und Vorgaben bei der anstehenden Ausschreibung. Nachdem sich auch einige Ratsmitglieder im Rahmen der Aussprache positiv geäußert hatten, wurden die Verlängerung von „moobil+“ und die Finanzierung vom Rat beschlossen.

Noch in diesem Jahr wird die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von knapp 10.000 Euro für eine neue Weihnachtsbeleuchtung im Ortsteil Vörden gewähren. Der Betrag war zwar im Haushalt nicht vorgesehen, kann aber an anderer Stelle eingespart werden.


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