Irland, China – und jetzt Roeselare Landmaschinenhersteller Grimme in Belgien in neuen Hallen

Von Marcus Alwes

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pm/maa Damme. Der international agierende Landmaschinenhersteller Grimme – mit Hauptsitz in Damme – hat einen neuen Standort in Belgien in der Stadt Roeselare bezogen. Der Hallenkomplex liegt ca. 90 km westlich von Brüssel.

Auf dem rund einen Hektar großen Betriebsgelände ist ein 2900 Quadratmeter großes, modernes Gebäude mit integrierter Ausstellungshalle, Werkstatt, Büros und Lager für Ersatzteile entstanden. Es löst den bisherigen Standort im belgischen Houthem ab.

Franz Grimme betonte in seiner Ansprache vor über 80 geladenen Gästen, dass das Nachbarland seit über 60 Jahren einen der wichtigsten Märkte für das Familienunternehmen Grimme darstellt. Belgien sei der weltgrößte Exporteur für tiefgefrorene Kartoffelprodukte und zudem im Rüben- sowie Gemüseanbau sehr erfolgreich. Der hohe Mechanisierungsgrad bedinge einen hochprofessionellen Service und eine zeitnahe Ersatzteilversorgung. Diese gestiegenen Kundenanforderungen würden, so Unternehmenschef Grimme, mit dem neuen modernen Standort bedient.

Bemerkenswert: Alle Mitarbeiter haben den Standortwechsel von Houthem nach Roeselare aktiv mitgestaltet. Franz Grimme dankte allen 20 Beschäftigten „für diesen Schritt und das außerordentliche Engagement in diesem sehr wichtigen Markt“.

Im März hatte der Landmaschinenhersteller (weltweit mehr als 2200 Beschäftigte) bereits einen Standortwechsel in Irland – von Ballyboughal in neue Hallen bei Balbrigan, nahe Dublin – als perfekt verkündet. Im Mai folgte dann die feierliche Eröffnung der neuen Produktionsstätten im chinesischen Tianjin, die rund 130 km südöstlich von Peking liegen. Mit über 13 Millionen Euro handelte es sich bei dieser Baumaßnahme um eine der umfangreichsten Einzelinvestitionen im Ausland in der mehr als 150-jährigen Firmengeschichte.


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