Ausschuss berät Wasserwerk-Zukunft Vördener vor Beitritt zum Wasserverband Bersenbrück

Von Marcus Alwes

Empfohlen: Das Wasserwerk Vörden soll mit Beginn des kommenden Jahres in die Verantwortung des Wasserverbandes Bersenbrück übergehen. Archivfoto: Marcus AlwesEmpfohlen: Das Wasserwerk Vörden soll mit Beginn des kommenden Jahres in die Verantwortung des Wasserverbandes Bersenbrück übergehen. Archivfoto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Die Gemeinde soll mit ihrem Werk in Vörden zum 1. Januar 2019 dem Wasserverband Bersenbrück beitreten. Das hat der entsprechende Fach- und Betriebsausschuss des Rates einstimmig empfohlen.

Neuenkirchen-Vördens Bürgermeister Ansgar Brockmann hatte zu Beginn der Sitzung deutlich gemacht, dass es zwischen den beiden Angeboten des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) und des Wasserverbandes Bersenbrück keine wirklich gravierenden Unterschiede gebe - und ließ deshalb eine persönliche Empfehlung an die Ausschussmitglieder offen. Brockmann sprach von „zwei guten Kandidaten“ für die künftige Versorgung der Ortschaften Vörden und Campemoor mit Wasser.

Eine Ansicht, die auch die Redner der CDU/IGNV-Mehrheitsgruppe und der SPD/FDP-Fraktion ausdrücklich teilten. Dennoch gelangten alle zu der Auffassung, dem Wasserverband Bersenbrück - der sich bereits seit geraumer Zeit um die Wartung des Werkes in Vörden kümmert - den Zuschlag erteilen zu wollen. Bernhard Wessel (CDU) sprach bei OOWV und Bersenbrück von „bewährten Partnern“ der Gemeinde, sah unter anderem in mehreren bereits im Sektor vorhandenen Verbindungsstellen aber einen Vorteil für letztgenannten Anbieter.

Günter Plohr (SPD) schloss sich den Ausführungen von Wessel an, stellte zudem fest, dass es bei den Wasserpreisangeboten von OOWV und Bersenbrück kaum Unterschiede gebe, bezeichnete den Versorger aus dem Osnabrücker Land aber - unter dem Strich - „aus fachlichen, räumlichen und sachlichen Gründen“ als etwas geeigneter.    

Die endgültige Entscheidung wird nun in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Dienstag, 26. Juni 2018, fallen. Das komplette Gremien der Ortspolitiker tritt dann um 18 Uhr im Rathaus an der Küsterstraße zusammen. Als wahrscheinlich darf gelten, dass dann auch CDU-Ratsherr Heinrich Brand seinen öffentlichen Dank an die Gemeindeverwaltung wiederholt, der er für „die durchdachte Vorbereitung der Sachentscheidung“ zur Wasserwerkzukunft dankte.


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