Tag der offenen Tür der FECG Freie Christengemeinde Neuenkirchen-Vörden stellt sich vor

Von Stefanie Demund

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Am Tag der offenen Tür begrüßte Pastor und Gemeindeleiter Paul Wagenleitner unter anderem die Integrationsbeauftragte Katharina Schulz, Ingrid Maaß, den ehemaligen katholischen Pfarrer Helmut Middendorf sowie den ehemaligen Gemeindeleiter Jakob Ochs mit seiner Frau Nina (von rechts). Foto: Stefanie DemundAm Tag der offenen Tür begrüßte Pastor und Gemeindeleiter Paul Wagenleitner unter anderem die Integrationsbeauftragte Katharina Schulz, Ingrid Maaß, den ehemaligen katholischen Pfarrer Helmut Middendorf sowie den ehemaligen Gemeindeleiter Jakob Ochs mit seiner Frau Nina (von rechts). Foto: Stefanie Demund

Neuenkirchen-Vörden. Zu einem Tag der offenen Tür hatte die Freie Evangeliums-Christengemeinde Neuenkirchen-Vörden eingeladen, um Interessierten einen Einblick in die Kirchengemeinde zu bieten.

Mit den Worten „Jetzt geht´s los. Schön, dass du da bist!“ eröffnete der Kinderchor singend das Treffen. Pastor Paul Wagenleitner begrüßte die über 60 Besucher herzlich und freute sich über die Gelegenheit, seine junge Gemeinde vorzustellen. „Wir öffnen gerne unsere Türen. Ich hoffe, dass jeder, der heute hier ist, einen Eindruck bekommt von dem, was wir hier erleben und woran wir glauben“, sagte Wagenleitner. Er dürfe immer wieder feststellen, dass die Besucher nach einem Gottesdienst gar nicht nach Hause wollen, sondern sich noch lange bei Kaffee und Plätzchen über die Predigt oder auch ganz alltägliche Dinge auszutauschen. Weiter machte er deutlich: „Wir glauben daran, dass die Gemeinde Gottes die Hoffnung der Welt ist. Wir glauben daran, dass Menschen hier Frieden finden und Vergebung bekommen, weil Jesus Christus jeden Menschen unendlich liebt.“

Im Anschluss an die Eröffnungsrede lauschten die Besucher dem Lied „Du bist die Freude der Nationen“, gesungen von der Gesangsgruppe der Gemeinde, und einem Poetry-Slam, in welchem deutlich wurde, dass man Gott an jedem Ort und in jeder Situation erleben könne.

Weil es der Gemeinde generell wichtig sei, die Gute Nachricht auf ganz unterschiedliche Art an die Menschen weiterzugeben, führte eine Gruppe von Jugendlichen daraufhin ein pantomimisches Theaterstück auf. Das Stück zeigte die Erschaffung des Menschen, welcher jedoch durch die Sünde an unterschiedliche Dinge gebunden sei und nur durch das Sterben von Jesus Christus wieder frei werden könne und das ewige Leben erhalte.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war der Rückblick auf das Jahr 2017, welcher von der FECG Neuenkirchen-Vörden, aber auch deren Muttergemeinde, der FECG Venne, berichtete. Durch den Kurzfilm bekamen die Besucher Einblicke in die zahlreichen Veranstaltungen und unterschiedlichen Aktionen der Gemeinde. Die meisten finden seit vielen Jahren regelmäßig statt, wie zum Beispiel Familientage für die ganze Gemeinde mit Open-Air-Gottesdienst, zwei Zeltlager, unterschiedliche Musicals, große Kinderfeste, Ehewochenenden mit über 50 Paaren und vielem mehr. Der Pastor machte deutlich, dass sie sich „keine Lorbeeren abholen wollen, indem wir das alles zeigen, sondern den Menschen, die das auch erleben wollen, diese Möglichkeit gerne geben möchten. Wir machen das, weil wir davon überzeugt sind und unseren Glauben auch ganz praktisch ausleben wollen.“ Ihm sei es wichtig, dass seine Gemeindemitglieder „nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes sind.“ Alle Veranstaltungen seien nur möglich, weil sich viele im Ehrenamt engagieren und regelmäßig freiwillige Spenden abgeben.

Nach der offiziellen Veranstaltung wurde den Gästen Kaffee und Kuchen angeboten. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich bei einem Rundgang das Gebäude und die Außenanlage anzuschauen und dabei weitere Informationen zu erhalten.

Der lichtdurchflutete Gemeindesaal hat Platz für 300 Besucher und ist durch eine große Glasscheibe vom Eltern-Kind-Raum getrennt. Dieser bietet Eltern mit kleinen Kindern oder stillenden Müttern genügend Platz und ermöglicht ihnen, den Gottesdienst bei Bedarf von hier zu verfolgen. Neben weiteren Kinderräumen, in denen die Sonntagsschule stattfindet, umfasst das Gebäude eine große Küche, ein Pastorenzimmer und einen einladenden Foyer. Neben der Kirchengemeinde nennen drei Flüchtlingsfamilien das Gebäude ihr Zuhause. Die FECG hatte noch vor dem Gemeindehaus die Wohnungen für diese Familien zu Verfügung gestellt.

Die Gemeinde umfasst derzeit rund 50 Gottesdienstbesucher und lädt Interessierte herzlich ein, sonntags um 9.30 Uhr gemeinsam mit ihnen den Gottesdienst zu feiern.


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