Mehrstündiger Feuerwehreinsatz in Vörden Brand und Qualm in Moor – Zigarettenkippe weggeworfen?

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Es brannte und qualmte am Dienstagabend im Moor bei Vörden. Foto: Ralf Bürger/FeuerwehrEs brannte und qualmte am Dienstagabend im Moor bei Vörden. Foto: Ralf Bürger/Feuerwehr

pm/maa Neuenkirchen-Vörden. Ein Moorbrand – unweit des örtlichen Lehrpfades – hat die Freiwillige Feuerwehr Vörden am Dienstagabend mehrere Stunden in Atem gehalten. Erst gegen 22 Uhr rückten die Einsatzkräfte um Ralf Bürger in Campemoor wieder ab.

„Auf 150 bis 200 Meter Länge hat es in einer Grabenböschung und im hohen Gras gebrannt bzw. gequalmt“, bilanzierte der Ortsbrandmeister später, „mehrere Hundert Quadratmeter Fläche waren betroffen.“ Ralf Bürger konnte den Auslöser für das jüngste Feuer in der Moorregion nicht mit allerletzter Gewissheit benennen, sah aber – aus der Erfahrung zurückliegender Jahre – „zu 99 Prozent eine weggeworfene Zigarettenkippe“ als ursächlich an. „Und diese könnte durchaus schon am Sonntag von einem Spaziergänger achtlos weggeworfen worden sein. Der aufkommende Wind hat die Glut dann am Dienstag angefacht“, schilderte Bürger seine Vermutung.

Der Feuerwehrsprecher betonte, dass ein Einsatz bei einem Moorbrand für seine Kameraden und ihn nicht immer einfach sei. Auch diesmal habe man die klassischen Einsatzwagen mehr als einen Kilometer vom Einsatzort entfernt abstellen müssen. Auf den komplizierten Wegen im Moor habe die Vördener Feuerwehr nur mit einem selbstgebauten Löschbehälter und einem Trecker vorankommen können.


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