Betreuungsangebote erweitern SPD/FDP-Fraktion in Vörden will noch mehr Plätze für Kinder

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Prognose: In zehn Jahren sollen angeblich 100 Betreuungsplätze in der südoldenburgischen Gemeinde fehlen. Archivfoto: Monika Skolimowska/dpaPrognose: In zehn Jahren sollen angeblich 100 Betreuungsplätze in der südoldenburgischen Gemeinde fehlen. Archivfoto: Monika Skolimowska/dpa

pm/maa Neuenkirchen-Vörden. Nach der Vorstellung des Kindergartenbedarfsplanes für den Kreis Vechta vor wenigen Wochen und nach der Ankündigung des Landes Niedersachsen, ab dem Sommer beitragsfreie Plätze für drei- bis sechsjährige Kids zu schaffen, hat die Gemeinderatsfraktion von SPD und FDP noch einmal die Notwendigkeit unterstrichen, „eine optimale Betreuung für die Kleinsten in der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden zu gewährleisten“.

Das geht aus einer Presseinformation des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden und Ratsherrn Andreas Frankenberg hervor.

Sozialausschuss tagt am Dienstag um 18 Uhr

Krippen, Kindergärten, Groß- und Tagespflege: „Hier vor Ort müssen wir sicherlich noch mehr Plätze bereithalten“, stellt der Kommunalpolitiker in seinem Fazit fest. „Die SPD/FDP-Fraktion möchte Modelle finden, die es ermöglichen, die Kinder pädagogisch wertvoll zu betreuen und eine gute Lösung für alle Eltern und Kinder zu schaffen.“ Frankenberg geht – auf Nachfrage unserer Redaktion – davon aus, dass vor allem auch eine Kindergartenbeitragsfreiheit noch einmal die Nachfrage nach entsprechenden Plätzen in den vier örtlichen „Kitas“ in Neuenkirchen und Vörden ankurbeln wird. Auch der zu erwartende Bevölkerungszuwachs durch einen anhaltenden „Boom“ im Niedersachsenpark sowie durch die Ausweisung neuer Baugebiete sei eine Ursache dafür.

Eine ähnliche Entwicklung sagt übrigens auch der neueste Kindergartenbedarfsplan des Kreises Vechta voraus – der am morgigen Dienstag (10. April, 18 Uhr im Rathaus, öffentlich) im Sozialausschuss des Gemeinderates zur Diskussion stehen wird. „Aufgrund der rapide steigenden Kinderzahlen in den nächsten Jahren sowie der nach wie vor leicht ansteigenden Versorgungsquote im Unter-Dreijährigen-Bereich wird das aktuelle Angebot an Kindertagesstätten und Kindergärten bereits mittelfristig nicht mehr ausreichen. So werden bereits in rund zehn Jahren mehr als 100 Betreuungsplätze fehlen“, wird in dem Bericht des Landkreises für Neuenkirchen-Vörden prognostiziert.

Handlungsdruck auf Rat und Verwaltung wächst damit

Der Handlungsdruck auf den Gemeinderat und die örtliche Verwaltung dürfte also in den kommenden Monaten noch einmal zunehmen. Das setzt neben der gemeinsamen Fraktion von Sozialdemokraten und Liberalen natürlich auch die Ratsmehrheit aus CDU und Wählergemeinschaft IGNV unter erheblichen Zugzwang.


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