Ortsverein wählt Vorstand neu Frankenberg führt weiter die SPD in Neuenkirchen-Vörden

Von Hans Schmutte

Der nur wenig veränderte SPD-Vorstand um den Vorsitzenden Andreas Frankenberg (4.v.l.). Foto: Hans SchmutteDer nur wenig veränderte SPD-Vorstand um den Vorsitzenden Andreas Frankenberg (4.v.l.). Foto: Hans Schmutte

Neuenkirchen-Vörden. Andreas Frankenberg bleibt 1. Vorsitzender der SPD in Neuenkirchen-Vörden.

Für ihn stimmten auf der Mitgliederversammlung im Hotel Fehrenkamp alle Anwesenden. Ein einmütiges Ergebnis erzielten bei ihrer Wiederwahl auch die Stellvertreter Günter Plohr und Thomas Scheibler, Kassierer Gerd Lohaus sowie die Beisitzer Jürgen Bitter, Dirk Harke und Hermann Schütte. Neu zu Beisitzern gewählt wurden Birgit Fischer und Dietrich Reiners. Schriftführerin Marianne Frankenberg hatte zwar die Absicht, nicht wieder zu kandidieren. In Ermangelung eines Nachfolgers wurde sie aber ebenfalls im Amt bestätigt. Kassenprüfer wurden hier Jürgen Eichler und Helga Globisch.

Kassierer Lohaus berichtete von einem großen Loch in der Kasse, das durch die drei Wahlen in den vergangenen Jahren entstanden sei. Um rund 1000 Euro überstiegen die Ausgaben die Einnahmen und ließen die Reserven entsprechend schmelzen. Nicht nur teuer, sondern auch sehr arbeitsintensiv für die Mitglieder waren die Wahljahre, so Vorsitzender Frankenberg. Für deren tatkräftige Unterstützung bedankte er sich bei den Mitgliedern.

Hermann Schütte berichtet von der Arbeit in der Kreistags- und Gemeinderatsfraktion. So wird es nach seinen Aussagen im Landkreis Vechta bei der Müllabfuhr in absehbarer Zeit die Wahlmöglichkeit zwischen gelben Säcken oder einer gelben Tonne für den Verpackungsmüll geben. Auch die Grenzen für die kostenlose Beförderung der Schulkinder werden laut Schütte erweitert, wodurch die Zahl der Begünstigten deutlich steigen werde. Schwer falle es der SPD häufig, Anträge gegen die CDU-Übermacht im Kreistag durchzusetzen, so Schütte. Da brauche es immer einen langen Atem und viel Überzeugungsarbeit.

Auch auf Gemeindeebene sieht er für die Partei und Fraktion große Aufgaben in der Daseinsvorsorge durch stark wachsende Einwohnerzahlen. Angefangen bei den Kindertagesstätten über Schulen, Wohnungen oder Wasserversorgung müsse auf allen Gebieten auf diese Herausforderung vorausschauend reagiert werden.

Günter Plohr berichtete unterdessen aus dem SPD-Kreisvorstand in Vechta. Nach intensiven Diskussionen sei es dort bei der Abstimmung für oder gegen die „Groko“ zu einer deutlichen Mehrheit für ein Bündnis mit der CDU gekommen. Und sonst noch? 16 neue Mitglieder konnte der Kreisverband zuletzt begrüßen, eines davon im Ortsverein Neuenkirchen-Vörden. Dieser zähle jetzt 35 Mitglieder.

Neben Insektenschutz und Wohnungsnot sei die Politikverdrossenheit insbesondere bei jungen Menschen ein Thema, so Plohr weiter. Mit einem neuen Parteibüro in der Innenstadt von Vechta wolle die SPD außerdem für die Bürger noch präsenter werden.