Ballsport-Führung stellt Baupläne vor Die Umgestaltung der Sportanlagen in Vörden wird konkret

Von Dennis Brömlage

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Neuenkirchen-Vörden. Wie steht es um den Umbau und die energetische Sanierung des Sportlerheims sowie die Verlegung der Fußballplätze auf dem Sportgelände in Vörden? Hierzu gaben Vorstand und Bauausschuss des Ballsport Vörden während der 102. Ordentlichen Mitgliederversammlung detailliert Auskunft.

Nach einigen einleitenden Worten zur Thematik durch den ersten Vorsitzenden Frank Niepel erläuterte Ulrich Stahl als Mitglied des eigens gegründeten Bauausschusses den Planungsstand. „Was lange währt, wird endlich gut“ – mit diesen Worten eröffnete er seinen Vortrag und verwies anschließend auf den langen und teils recht beschwerlichen Weg, den er und seine Mitstreiter gemeinsam mit dem BSV Vorstand in den letzten Wochen und Monaten gegangen sind.

„Von unserer Seite sind alle Vorbereitungen so weit vorangeschritten, dass die Bauanträge gestellt werden können“, so Stahl zum aktuellen Stand der Dinge. Lediglich die erforderlichen Gutachten zu den Themen Schallschutz und Licht stünden noch aus, werden aber in Kürze erwartet. Im Rahmen seiner detaillierten Ausführungen machte Stahl eines ganz deutlich: „Ohne die Verlegung der Sportplätze Zwei und Drei macht die Sanierung des Sportlerheims keinen Sinn – das eine geht nicht ohne das andere“. Denn warum sollte man in das Gebäude investieren, wenn man die Sportplätze auf der Anlage nicht mehr nutzen kann? Um die Verlegung der Sportplätze angehen zu können, hat die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden mittlerweile die dafür erforderliche Fläche hinter Platz III erworben. Somit können die Plätze – von der Jahnstraße aus betrachtet – nach hinten verschoben werden. Die dazugehörigen Zeichnungen und Lagepläne liegen vor. Die Gemeinde soll im Übrigen der Besitzer der gesamten Anlage sein, die der BS Vörden von ihr pachten möchte.

Die Zeichnung für das Sportlerheim ist ebenfalls final erstellt. Die energetische Bewertung des Gebäudes ist in Bearbeitung und die im Rahmen des Umbaus erforderlichen Maßnahmen gemäß gesetzlicher Vorgaben werden derzeit ausgearbeitet. Nach deren Fertigstellung erfolgt die Kalkulation und darauf aufbauend die Finanzierung des Gesamtprojekts. Hierbei sei es essenziell, die zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten auszuschöpfen, betonte Stahl.

Der BSV – und insbesondere der Bauausschuss – beschäftigen sich mittlerweile seit über zwei Jahren mit der Umgestaltung der Sportanlage. Nicht allein aus Eigeninteresse, sondern auch, weil sowohl das Sportlerheim als auch die Sportplätze II und III in der heutigen Form auf Dauer nicht weiter genutzt werden können.

Man habe einen holprigen Start gehabt und musste einige Steine aus den Weg räumen. Doch jetzt sei man guter Dinge, dieses Großprojekt so weit vorbereitet zu haben, dass man es mit Erfolg umsetzen könne, unterstrich Stahl abschließend. Wann es konkret mit den Umbaumaßnahmen losgeht, dazu wollte er – auch weil man beispielsweise von noch fehlenden Gutachten von Dritten abhängig sei – noch keine verbindliche Aussage treffen. Beim BSV hegt man allerdings die Hoffnung, dass die Arbeiten im Herbst dieses Jahres beginnen können. Wenn alles gut läuft, so war von den Beteiligten zu hören, verfüge Ballsport im Jahr 2020 über eine Sportanlage, die in der Region ihres Gleichen suche.


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