Umbau der Sportanlage im Mittelpunkt Mitglieder von BS Vörden bestätigen Vorsitzenden Niepel

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Wiedergewählte Vorstandmitglieder und Vereinsjubilare vereint: (v.l.) Michael Stangenberg (Schriftführer), Reinhold Krämer, Ansgar Brune (3. Vorsitzender), Stefan Böckmann, Frank Niepel (1. Vorsitzender), Johannes Rehling, Heinrich Müller und Dennis Siefke. Foto: D. BrömlageWiedergewählte Vorstandmitglieder und Vereinsjubilare vereint: (v.l.) Michael Stangenberg (Schriftführer), Reinhold Krämer, Ansgar Brune (3. Vorsitzender), Stefan Böckmann, Frank Niepel (1. Vorsitzender), Johannes Rehling, Heinrich Müller und Dennis Siefke. Foto: D. Brömlage

Neuenkirchen-Vörden. „Einstimmig wiedergewählt“, diesen Satz hörten die knapp 60 Mitglieder im gut besuchten Vereinslokal „Zur Post“ während der 102. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Ballsport Vörden häufiger. Eine feine Melodie in den Ohren der Verantwortlichen.

Sowohl der Erste Vorsitzende Frank Niepel wie auch seine Vorstandskollegen Ansgar Brune (3. Vorsitzender) und Michael Stangenberg (Schriftführer) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Damit hat der BSV nun eine mehr als solide Grundlage, um die anstehenden Großprojekte als eingespieltes Team mit voller Kraft anzugehen.

Ein großes Thema ist die weitreichende Umgestaltung der Sportanlage an der Schulstraße. Es geht um die Verlegung der Sportplätze und den Umbau der Sportlerheims. „Wir müssen diese beiden Maßnahmen in einem Kontext sehen. Das eine geht nicht ohne das andere“, erläuterte hierzu Ulrich Stahl als Vertreter des eigens eingerichteten Bauausschusses. Nach etwas holprigem Start mit vielen Unwägbarkeiten und Unsicherheiten sei man inzwischen auf einem sehr guten Weg, beide Maßnahmen parallel in die Tat umzusetzen.

Damit der BSV dieses Großprojekt mit den damit einhergehenden finanziellen Verpflichtungen umsetzen kann, musste sich der Vorstand das Einverständnis der Mitglieder einholen. Dieses wurde jetzt ohne Gegenstimme erteilt.

Dank einer strikten Haushaltsdisziplin und Einnahmen aus zahlreichen Aktivitäten hat sich der BSV im vergangenen Geschäftsjahr ein kleines finanzielles Polster erarbeitet. So berichtete Kassenwart Martin Beran, dass insbesondere die Mehreinnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen und der Altpapiersammlung positiv zu Buche schlugen. Den größten Effekt erzielte der BSV allerdings dadurch, dass man die Kosten reduziert habe, so Beran weiter. Die solide finanzielle Entwicklung sei eine gute wie notwendige Grundlage für die zu erwartenden Kosten für Sportplätze und Sportlerheim. Nachdem die Mitgliedsbeiträge in den Vorjahren mehrmals nach oben angepasst wurden, verzichtete der BSV in diesem Jahr auf eine Erhöhung, was von den Anwesenden mit starkem Applaus quittiert wurde.

Ein weiteres bevorstehendes Großereignis ist das in diesem Jahr stattfindende 70-jährige Vereinsjubiläum, das mit zahlreichen Veranstaltungen gebührend gefeiert werden soll. In mehreren Teams laufen die Vorbereitungen bereits seit längerem auf Hochtouren.

Passend zum Jubiläumsjahr ehrte Frank Niepel den Vereinskameraden Josef Brune für seine 70-jährige Mitgliedschaft im BSV. Er ist einer „aus der ersten Stunde“ des Vereins. Für ihre 60-jährige Mitgliedschaft wurden Reinhold Krämer, Heinrich Müller, Johannes Rehling, Alois Rechtien und Stefan Böckmann geehrt. Erste-Herren-Spieler Dennis Siefke erhielt eine Auszeichnung für seine 25-jährige Mitgliedschaft.

Der BSV sei insgesamt auf einem guten Weg, müsse aber aufpassen, auch an der Basis weiter seine Hausaufgaben zu machen. Dies machte – und das war inhaltlich ein kleiner Wermutstropfen an diesem sonst positiven Abend – Jugendleiter Thomas Krämer deutlich: Es fehle nach wie vor an Betreuern und Trainern für die Jugendmannschaften.

So bestehe aktuell zum Beispiel die Gefahr, dass man die D–2-Mannschaft vom Spielbetrieb abmelden müsse, wenn sich nicht kurzfristig doch noch jemand finde, der das Training übernimmt. Krämer richtete daher an alle BSVer den Appell, sich im Jugendbereich einzubringen, denn dieser sei ein wichtiger Eckpfeiler für die erfolgreiche Zukunft des Vereins aus dem Südoldenburgischen.


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