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Änderungen am Entwurf Erweiterung der Grundschule Vörden wird teurer als bisher geplant

Von Steffen Oevermann | 25.02.2020, 18:55 Uhr

Die Erweiterung der Grundschule Vörden wird mehr als die bisher veranschlagten 1,93 Millionen Euro kosten. Das machte Bürgermeister Ansgar Brockmann in der Sitzung des Schulausschusses am Montag deutlich.

Im Schulausschuss wurden die neuesten Planentwürfe vorgestellt. Eine Beschlussempfehlung gab es jedoch nicht. Die soll erst am 10. März im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss erfolgen, bevor zwei Wochen später der Gemeinderat über die Zustimmung zu den Erweiterungsplänen debattieren wird.

Mehr als ein Jahr nach dem ersten Vorentwurf erläuterte Thomas Kocks vom Ingenieurbüro Rechtien den aktuellen Stand der Erweiterungspläne. In den vergangenen Monaten wurden diese auf Wunsch der Schulvertreter sowie aus Gründen des Brandschutzes angepasst. Unter anderem wurde der Verwaltungsbereich neu aufgeteilt. In diesem ist nun ein Büro für die offene Ganztagsschule vorgesehen.

Änderungen

Aufgrund der besseren Erreichbarkeit ist dort nun auch eine barrierefreie Toilette untergebracht. Zudem wurden die mittleren Räume des Erweiterungsbaus in Richtung Vördener Aue verlegt. Der Aufzug wurde außerdem nun als Glasaufzug in die Mitte des Raumes gesetzt, wodurch ein zusätzlicher Raum, etwa für Spielgeräte, geschaffen wurde.

In Absprache mit dem Brandschutzplaner wurde ferner im angedachten Gruppenraum Richtung Schulstraße ein Notausgang eingeplant. Die bisher angedachte Rettungstreppe am Altbau wird durch einen Rettungsbalkon ersetzt. Außerdem müssten im Obergeschoss des Altbaus möglicherweise noch Deckenverkleidungen erneuert werden.

Mehr Platz

In einer Sitzung des Arbeitskreises „Schulerweiterung Grundschule Vörden“ am 18. Februar wurde zudem die Möglichkeit diskutiert, den momentan geplanten baulichen Versatz im Anbau „gerade“ zu ziehen. Dadurch könnten jeweils zwei Klassenräume im Erd- sowie Obergeschoss rund zehn Quadratmeter größer gestaltet werden. Dies würde die Folge haben, dass diese vier Klassenräume eine Fläche von über 70 Quadratmetern aufzuweisen hätten.

Durch die notwendigen und teils auf Wunsch der Schulverantwortlichen umgesetzten Veränderungen in den Erweiterungsplänen ergeben sich laut Bürgermeister Ansgar Brockmann zwangsläufig Mehrkosten. Die bisherige Kostenschätzung von rund 1,93 Millionen Euro ist bereits mehr als ein Jahr alt. Da zudem die neuesten im Arbeitskreis vorgeschlagenen Änderungen noch keine Berücksichtigung gefunden haben, liege eine aktuelle Kostenschätzung erst im Verwaltungsausschuss vor.