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Veranstaltung im Theater Stand-up Comedy mit Rick Kavanian in Meppen

Von Adelheid Schmitz | 20.02.2017, 12:17 Uhr

Im Theater in Meppen hat Rick Kavanian munter drauf los erzählt. Er ließ seinen bekannten Griechen Dimitri auftreten, schilderte Reiseerlebnisse und persönliche Erfahrungen.

Spätestens seit „ Der Schuh des Manitu “ und „(T)Raumschiff Surprice-Periode 1“ ist Rick Kavanian vielen bekannt. Als Synchronsprecher ist er zu hören in animierten Filmen wie „Hui Buh-Das Schlossgespenst“ und „Ritter Rost.“ Im Film „Madagaskar“ lieh er dem Zebra Marty seine Stimme.

Zwischenstopps

Der Schauspieler und Comedian nahm seine Gäste mit auf eine Reise. Zwischenstopps gab es in Botswana, Asien und Hamburg, wo seine Freunde Özlem und Erol das ganze Jahr Weihnachten feiern. Vom protzig aufgemachten „Dresden International Airport“, ging es auf eine Safari mit entspannten afrikanischen Rangern und wilden Tieren, vom thailändischen Hautarzt zur freundlichen Metzgereiverkäuferin.

Augen gelasert

Auch an seinen persönlichen Erfahrungen ließ Kavanian das Publikum teilhaben wie etwa beim Lasern seiner stark kurzsichtigen Augen. Seine markante Brille trage er nur, um nicht mit Bastian Pastewka verwechselt zu werden. Ein weiteres Thema war die Digitalisierung seiner Wohnung und der Fluch einer realen App: „Die perfekte Eieruhr“. Der sogenannte Ei-Spion zeigt, während des gesamten Kochvorganges, wie das Ei zurzeit im Topf aussieht.

Der Comedian sinnierte über seine abergläubische Familie, die aus Armenien stammt. Auch sorgte Kavanian sich um einzelne hustende Gäste, weil er halt einfach ein „Netter“ ist. Gegen dieses Image versucht er als „Kettensäger-Kavanian“ anzukämpfen, erfolglos.

Verschiedene Dialekte

Verschiedene Dialekte und Sprachen waren am Abend zu hören, vom Afrikaner über Chinesen bis zum Inder, vom Bayern über den Hessen bis zu Sachsen. Geräusche untermalten die Offroad-Reise, Hilfsmittel brauchte er dabei kaum. Dem Comedian in Chucks, Jeans und einem Poloshirt reichte sein Mikrofon. Der Künstler improvisierte, Dialoge mit dem Publikum entstanden, und es gab fast stille Momente.

Gänsehaut kam auf als der Comedian, zum Schluss der Veranstaltung, Hannibal Lector in „Das Schweigen der Lämmer“ sprach.