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Sport in den Pausen Windthorst-Gymnasium Meppen bekommt Soccerfeld

Von Heiner Harnack | 15.10.2014, 13:05 Uhr

Ein Soccerfeld ist am F-Gebäude des Windthorst-Gymnasiums Meppen als neue Möglichkeit zur Pausengestaltung der Schüler durch Landrat Reinhard Winter und Schulleiterin Ute Lott vorgestellt worden.

Auf einer Fläche von 20 mal 13 Metern können die Schüler der Klassenstufen fünf bis sieben ihre fußballerischen Aktivitäten betreiben. Schulleiterin Lott sagte, dass auch schon Anfragen aus höheren Klassen vorlägen. Dies zeige, dass das Interesse an einem solchen sportlichen Angebot sehr groß sei. Insgesamt rund 6500 Quadratmetern Gesamtfläche seien bei der Neugestaltung des Schulhofes überplant worden. Um eine räumliche Gliederung zu erreichen, habe man die gepflasterten Flächen farblich voneinander abgesetzt.

Das neue Soccerfeld sei mit einem elastischen Belag ausgerüstet worden, damit Verletzungen beim Sport möglichst in Grenzen gehalten würden. Seitlich und nach oben wird der kleine Fußballplatz mit Schutznetzen begrenzt, die dafür sorgen sollen, dass der Ball im Spiel bleibt und nicht ständig gesucht werden muss. Im Übrigen habe man nie das Gefühl des Eingesperrtseins, meint Lott. Durch das lange Sitzen in den Klassen während des Unterrichts gebe es jetzt eine Möglichkeit, sich auszutoben und im sportlich fairen Umgang miteinander Aggression abzubauen.

Landrat Reinhard Winter bemerkte nicht ohne Stolz, dass das Windthorst-Gymnasium eine der modernsten höheren Schulen in der Region sei. Der Landkreis als Träger der Schule habe in den vergangenen Jahren rund 17 Millionen Euro investiert, damit Lernen nicht nur Spaß mache, sondern auch erfolgreich betrieben werden könne. Lott und Winter fügten hinz, dass es im Zeitraum der Umbaumaßnahmen leider zu vielen Unannehmlichkeiten gekommen sei. Aber man habe erreichen können, dass Autos vom Pausenhof verbannt worden seien. Die Neugestaltung des Schulhofes habe insgesamt 540000 Euro verschlungen, davon entfielen 40000 Euro auf das neue Soccerfeld. Einen Betrag von knapp 6000 Euro steuerten die Schüler selbst bei. Durch ihr Engagement während des Sozialen Tags 2014 hatten sie nicht nur Geld für die Partnerschule in Tansania erwirtschaftet, (die MT berichtete) sondern auch für ihr Kleinspielfeld auf dem Pausenhof. Durch diese Tatsache, so Lott weiter, hoffe man, dass die Schüler diese Einrichtung besonders schätzen werden.