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SPD spricht von Fehlplanung in Apeldorn Fahrbahnteiler nutzt nichts

Von PM. | 04.09.2011, 15:03 Uhr

Den erst vor Kurzem fertiggestellten Fahrbahnteiler am Ortseingang von Apeldorn aus Richtung Klein Berßen hat die Meppener SPD-Stadtratsfraktion besichtigt. Danach bewerteten sie das Bauwerk als nutzlos.

Die Fahrbahnverschwenkung war im Rahmen der Dorferneuerung erstellt worden und sollte, so Marita Plöger (Apeldorn), zu einer Geschwindigkeitsreduzierung auf der Hauptstraße führen. Die Ratsmitglieder Andrea Kötter, Karin Stief-Kreihe und Bernd Kaiser mussten feststellen, dass die Lkw und Pkw weiterhin ungebremst durch den Ort fahren. Der Fahrbahnteiler ist eine Fehlplanung, meinen sie.

Der Verkehrsausschussvorsitzende Bernd Kaiser stellte fest: „Die Verschwenkung der Fahrbahn muss auf der Ortseingangsfahrbahn liegen, um eine Geschwindigkeitsreduzierung zu erreichen. Genau das Gegenteil ist aber der Fall.“ Die Fraktionsvorsitzende Andrea Kötter will jetzt prüfen lassen, wer für die Fehlplanung verantwortlich ist und wie Abhilfe geschaffen werden kann.

Der Durchgangsverkehr mit einem hohen Anteil an Schwerlastverkehr hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. „Verkehrszählungen“, so Stief-Kreihe, „haben ergeben, dass täglich circa 5000 Fahrzeuge durch Apeldorn fahren, die zu einer erheblichen Lärmbelästigung, auch in den Nachtstunden, führen. Am Ortseingang aus Richtung Meppen soll noch ein Fahrbahnteiler erstellt werden.

Marita Plöger wies außerdem auf starke Straßenschäden der Ortsdurchfahrt hin, die durch den Schwerlastverkehr ständig weiter zunehmen. Ein weiterer Besichtigungspunkt war die Beleuchtung für den Weg zum Sportplatz. „Es fehlen ein bis zwei Straßenlaternen, damit die Kinder, gerade in den Wintermonaten, mit ihren Fahrrädern sicher zum Training fahren können“, war die Bitte an die SPD-Ratsmitglieder.