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Organisatoren ziehen Bilanz So war der letzte Tag auf den Weihnachtsmärkten in Meppen und Lingen

Von Harry de Winter | 23.12.2021, 17:15 Uhr

Am Donnerstagabend gingen die Weihnachtsmärkte 2021 in Meppen und Lingen vorzeitig wegen Corona zu Ende. Die Verantwortlichen ziehen Bilanz.

Eigentlich sollten die Weihnachtsmärkte in Meppen und Lingen bis zum 29. bzw 30. Dezember gehen. Doch nach dem Beschluss der Landesregierung mussten diese nun am Donnerstag, 23. Dezember, vorzeitig schließen. Generell waren beide Märkte geprägt und vor allem gebeutelt durch die Corona-Pandemie.

Dass sie wie viele andere nicht abgesagt wurden, darüber sind die Veranstalter froh. "Das war für viele ein Licht in dunklen Zeiten", sagt Ansgar Limbeck, Organisator des Marktes in Meppen. "Es war schwierig, aber es war gut, dass wir den Weihnachtsmarkt durchgeführt haben."

Verzicht auf Standgebühren

Seinen Dank spricht Limbeck auch den Schaustellern und Marktbeschickern aus, die mitgezogen sind. Durch weniger Besucher hätte diese deutlich weniger Umsatz gemacht. Aus diesem Grund verlange man in diesem Jahr auch keine Standgebühren von ihnen.

"Wir sind dankbar, dass sie überhaupt da waren und geblieben sind." Im Vergleich zu 2019 wären fast 55.000 Besucher weniger gekommen. Zudem seien durch die strengen 2G- und später 2G-Plus-Regeln viele vom Verzehr und Kauf abgehalten worden.

Mehr Platz in Lingen

Der Weihnachtsmarkt in Lingen war in diesem Jahr komplett neugestaltet, wie Marko Schnitker vom LWT auf Nachfrage erklärte. Das habe sich aber bewährt. So habe man mehr Platz gehabt und Besucher konnten mehr Abstand zueinander halten.

Mit den Besucherzahlen zeigte sich Schnitker, gemessen an den Umständen durch die Corona-Pandemie, zufrieden. Es habe aber auch schlechte Tage gegeben, als zum Beispiel als die 2G-Plus-Regelung eingeführt werden musste. Erschwerend sei dann auch noch schlechtes Wetter dazu gekommen.

Hoffen auf 2022

Zum Ende hin hätten sich den neuen Regelungen aber eingespielt bei den Besuchern. Die Erwartungen der Marktbeschicker seien aber klar unterschritten worden. So hoffe man jetzt, im kommenden Jahr 2022 auf dem jetzigen Konzept aufbauend – und ohne Corona – wieder einen tollen Weihnachtsmarkt auf die Beine stellen zu können. Dann auch mit mehr Buden und Ständen.