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Putzen für den guten Zweck Gymnasium Marianum sammelt am sozialen Tag 2500 Euro

Von Ina Wemhöner | 16.07.2014, 16:33 Uhr

Meppen Schuhe putzen, Fahrräder polieren und gemeinsam musizieren in der Fußgängerzone – die Siebtklässler vom Meppener Gymnasium Marianum haben sich beim diesjährigen sozialen Tag erneut tüchtig angagiert, um Spenden für die Elterninitiative Kinderkrebs zu sammeln.

Der soziale Tag ist eine Aktion, die die Schule seit 2010 erfolgreich mithilfe der Schüler organisiert. „Wir bieten an dem Tag die verschiedensten Dienstleistungen in der Meppener Fußgängerzone an. Die Passanten können dann nach Belieben einen von ihnen bestimmten Geldbetrag spenden“, erzählte Lehrer Keno Ridder, der das Projekt betreut.

130 Schüler beteiligten sich in diesem Jahr an der Aktion: Sie krempelten kräftig die Ärmel hoch und putzten Fahrräder, musizierten, verkauften alte Spielsachen. Nicht nur in der Innenstadt boten sie ihre Dienste an, auch in einzelnen Betrieben und Kindertagesstätten in Meppen arbeiteten sie einen Tag lang mit, um auch hier Geld für die Elterninitiative aufzubringen. „Das Engagement der Schüler ist bewundernswert. Das machen sie alle freiwillig und gehen mit viel Spaß an die Sache ran“, so Ridder.

Der soziale Tag wird von Lehrern und Schülern gemeinsam geplant. „Das meiste an Vorbereitung geht von den Jugendlichen aus“, sagte Ridder. Irene Kleene, zweite Vorsitzende der Organisation, ist über so viel Engagement vonseiten der Schüler begeistert: „Der Elan, den die Schüler bei der Aktion aufwenden, ist bemerkenswert. Sie setzten sich für junge Leute ihres Alters ein, die an Krebs erkrankt sind, oder für Geschwisterkinder von Erkrankten. Somit ist es ein Projekt von Kindern für Kinder.“ In diesem Jahr seien etwa 2500 Euro gespendet worden, verkündete Keno Ridder, der das Geld freudig an Irene Kleene weiterreichen kann.

Die Spenden werden ganz unterschiedlich eingesetzt. „Wir unterstützen die Familien mit Zuschüssen für Fahrtkosten zu den Behandlungseinrichtungen, für Haushaltshilfen oder auch für Behandlungskosten“, berichtete Kleene. Die Elterninitiative Kinderkrebs bietet auch Veranstaltungen wie Jugendseminare und Fahrten für Geschwisterkinder von Erkrankten an. Außerdem gibt es eine Trauergruppe für verwaiste Mütter und Väter.

Der Verein besteht seit 2002 aus ehrenamtlichen Mitgliedern, die betroffenen Familien aus dem Oberledingerland, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim helfen, deren Kind an Krebs erkrankt ist.

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