Ein Artikel der Redaktion

Plätze nahezu verdoppelt Krippenausbau in Meppen läuft auf Hochtouren

Von PM. | 26.07.2012, 09:30 Uhr

In Meppen wird weiter mit Hochdruck am Krippenausbau gearbeitet. Noch in diesem Jahr wird in der Kreisstadt mit dem Neubau eines Krippenhauses begonnen. Darüber hinaus fällt auch der Startschuss für zwei Anbauten an bestehenden Kindertagesstätten sowie den Neubau der Betriebskrippe am Krankenhaus. Die Anzahl der Krippenplätze wird so nahezu verdoppelt.

Die Stadt Meppen hat bereits vor drei Jahren ein Konzept für den Ausbau der Kleinkinderbetreuung erarbeitet. Ziel war und ist es, den ab August 2013 bestehenden Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot für Kinder ab dem ersten Lebensjahr zu gewährleisten. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in Meppen großgeschrieben. Da die Nachfrage nach Krippenplätzen insbesondere in der Kernstadt stetig steigt, haben wir die Bedarfsquote nochmals erhöht“, sagt Städtischer Direktor Matthias Wahmes mit Blick auf das Ende 2011 aktualisierte Konzept.

Aktuell stehen in Meppen insgesamt 102 Krippenplätze zur Verfügung. In der Neustadt sind im Mütterzentrum und im Kindergarten St. Margareta 27 Plätze vorhanden, in Esterfeld in der Kindertagesstätte St. Ansgar 30. Die Altstadt mit der Kuhweide, Nödike und den Ortsteilen Schwefingen und Teglingen verfügt im Waldorfkindergarten, in einer integrativen Krippengruppe des St.-Vitus-Werkes und im Kindergarten St. Vitus bereits über 45 Krippenplätze. Darüber hinaus beginnt das Krankenhaus Ludmillenstift in diesem Jahr mit dem Bau einer Betriebskindertagesstätte mit 15 Krippenplätzen. Um den noch fehlenden Bedarf an Plätzen abdecken zu können, werden in den kommenden Monaten in mehreren Stadtteilen weitere Krippengruppen entstehen.

Das größte Projekt ist dabei das sogenannte „Krippenhaus“ südöstlich der Kreuzung Schlaunstraße/Neelandstraße in Esterfeld.

Mit den neuen Plätzen stehen zum Sommer kommenden Jahres insgesamt 192 Krippenplätze bereit. Hinzu können rund 40 Kleinkinder in altersübergreifenden Gruppen und zirka 160 Kleinkinder bei anerkannten Tagesmüttern betreut werden. Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in Ihrer Tageszeitung.