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Kostenlose Tipps online Meppener Kosmetikerin kämpft sich durch Corona-Pandemie

Von Mascha Abeln | 21.04.2021, 13:01 Uhr

Viele Selbstständige wurden durch die Corona-Pandemie auf eine harte Probe gestellt. Wie diese mutig gemeistert werden kann, macht Silvia Deymann aus Haren vor.

Die Kosmetikmeisterin wollte 2020 mit ihrem Kosmetikstudio von Haren nach Meppen umziehen - und hat dies aller Widrigkeiten zum Trotz durchgezogen. Neben den Staatshilfen und einem enormen Durchhaltevermögen hat ihr dabei vor allem ihre positive Sicht auf die Dinge geholfen, durchzuhalten.

Keine feierliche Eröffnung wegen Corona-Pandemie

Auch wenn die feierliche Eröffnung des sanierten und renovierten Geschäfts wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, so versucht die Kosmetikmeisterin doch, positiv in die Zukunft zu blicken. Seit kurzem dürfen wieder Kunden und Kundinnen im Babor Institut, das sich in direkter Nachbarschaft zum Meppener Rathaus befindet, empfangen werden.

Regelmäßige Tests

„Meine Mitarbeiterinnen und ich werden regelmäßig getestet, und Behandlungen, bei denen keine Maske getragen werden kann, sind nur mit einem tagesaktuellen negativen Testergebnis möglich. So kann ich die Sicherheit meiner Kundinnen gewährleisten und hoffe, dass das auch von Seiten der Politik so gesehen wird und es möglich ist, weiterzuarbeiten.“

Die Zeit, die durch die zwangsweise Schließung ihres Geschäfts frei wurde, hat die Harenerin genutzt. „Neben vielen digitalen Fortbildungen habe ich auch gemeinsam mit einer deutschlandweit verteilten Gruppe von Kolleginnen einen Online-Kongress auf die Beine gestellt, der Endverbrauchern kostenlose Kosmetiktipps vermitteln soll.“ Deymann wirkte bei der Veranstaltung als Referentin mit und sprach über ihre Kältekabine.

Vor ihrem Umzug nach Meppen war Silvia Deymann vier Jahre in Haren als Kosmetikerin selbstständig. Mit ihrem Babor Institut am Markt in Meppen möchte sie ihren ganzheitlichen Ansatz noch weiter ausbauen, weshalb nun auch eine Kältekabine zu den Leistungen vor Ort gehört.