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Meppen Meppener Lause-Wand ansprechend, aber nicht überladen

Meinung – Carola Alge | 20.11.2014, 18:01 Uhr

Die Hermann-Lause-Wand im Foyer des Meppener Theaters ist gelungen.

Sie stellt wichtige Stationen des gebürtigen Meppener Mimen in Bild und Wort in einer ansprechenden, aber nicht überladenen Weise dar. In ihrer Aufmachung entspricht sie dem Naturell des Charakterdarstellers, der sich stets bescheiden gab. In Filmschnipseln werden viele Fotos aus der Zeit Lauses in Meppen gezeigt, an die sich mancher Kreisstädter noch gut erinnert bzw. die er von Erzählungen kennt und die dem Betrachter ein Schmunzeln entlocken.

Das Foyer des Meppener Theaters ist geradezu prädestiniert für die Erinnerungswand eines Schauspielers, der sich nicht nur auf vielen Theaterbühnen, sondern auch als Mime in Filmen wie „Schtonk“ einen Namen machte und an der Seite so bekannter Kollegen wie Veronica Ferres brillierte.

Stadt und Landkreis haben Wort gehalten und die Wand nun nach langem Vorlauf doch zügig eingerichtet. Schade nur, dass die Einweihung im sehr überschaubaren Kreis und nicht in Anwesenheit von Theaterbesuchern vor einer abendlichen Inszenierung stattfand.