Ein Artikel der Redaktion

Kleiner Punkt auf Landkarte Meppener entdecken auf USA-Reise zufällig Meppen in Illinois

Von Carola Alge | 22.09.2011, 20:00 Uhr

cw Meppen/Meppen-Illinois. Christa-Maria Pfanzler und ihr Mann Henry Jung waren auf einer ganz normalen Rundreise entlang des Mississippis. Als die beiden Meppener dort eine Tagestour von St. Louis planten, fiel ihr Blick auf einen kleinen Punkt auf der Landkarte auf einer Halbinsel zwischen dem Fluss und dem Illinois River. Die Emsländer staunten nicht schlecht: Meppen stand da.

Ein Ort gleichen Namens der deutschen Kreisstadt? Das konnten die beiden zuerst nicht glauben. Sie wollten es genau wissen, brachen zur Suche durch die landwirtschaftlich geprägte Hügellandschaft auf. Eine Stunde lang ging es vorbei an sehr gepflegt wirkenden Farmen inmitten großer Mais- und Sojafeldern nach Brussels. In der Kirche dort fanden die Deutschen einen ersten Hinweis auf das amerikanische Meppen: ein Altartuch. Auf dem blaugrundigen Wimpel mit Kreuz in der Mitte stand: „Blessed Trinity – Brussels – Meppen – Batchtown – Parish“.In dem dortigen General Store kamen Pfanzler und Jung beim Kauf eines Lottoscheins mit der Besitzerin ins Gespräch, erzählten von ihrer Suche. Die Inhaberin stellte sich als Sarah Pluestert vor, Nachfahrin einer der ersten Siedler in diesem Ort. Treffer. „Sie freute sich über unser Interesse und erzählte, dass sie sogar vor einigen Jahren in Meppen im Emsland gewesen ist“, berichtet Christa-Maria Pfanzler. Wie die Amerikanerin den beiden Emsländern bei ihrer Suche helfen konnte, warum sich beide in dem amerikanischen Meppen sehr wohl fühlten und vor der Meppen-Tavern immer wieder angesprochen wurden, lesen Sie am Samstag in einem ausführlichen Bericht in Ihrer Tageszeitung.