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Hermann-Lause-Weg eingeweiht Meppen: Erinnerung an einen großen Sohn der Stadt

Von Willi Rave | 09.06.2012, 21:50 Uhr

Mit dem Hermann-Lause-Weg, der den Meppener Stadtwall mit dem Theaterplatz verbindet, und der Enthüllung eines entsprechenden Schildes an einer Stätte, die für den Schauspieler Hermann Lause in vielen deutschen Städten berufliches Zuhause war, ist eine bleibende Erinnerung an einen großen Sohn der Stadt Meppen geschaffen worden.

Seine Freunde und Weggefährten, die mittlerweile in aller Welt verstreut leben, verbanden am Samstag ein Klassentreffen, zu dem unter anderen Klaus Jäcklein eigens aus Kanada angereist war, mit der offiziellen Einweihung des Hermann-Lause-Weges. Initiator Wolfgang Löning begrüßte als besondere Ehrengäste die in Hamburg wohnende Witwe des 2005 im Alter von nur 66 Jahren verstorbenen Künstlers, Beate Lause, und Sohn Elmar. Sie enthüllte das Hinweisschild mit der Aufschrift „Hermann-Lause-Weg“.

Als großartiger Schauspieler und Charakterdarsteller mit einer einzigartigen Faszination habe sich Hermann Lause einen Namen gemacht. Und auch als „Mädchenfänger“ sei er in die Geschichte der Kreisstadt eingegangen, sagte die stellvertretende Landrätin Margret Berentzen, die zusammen mit Dr. Andrea Kaltofen den Landkreis Emsland vertrat. Allen ihm übertragenen Rollen sei er gerecht geworden. Und es gebe kaum eine große deutsche Bühne, auf der er nicht aufgetreten sei.

Meppens stellvertretender Bürgermeister Gerd Gels wies darauf hin, dass Hermann Lause von der Zeitschrift „Theater heute“ in den Jahren 1977 und 1982 zum „Schauspieler des Jahres“ gekürt worden sei. Gels kündigte an, dass demnächst im Foyer des Meppener Theaters ein großes Bild den „Frauenfänger“ zeigen werde. Mehr dazu lesen Sie am Montag in Ihrer Tageszeitung.