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Gefährlicher Engpass im Ort SPD fordert mehr Verkehrssicherheit für Bokeloh

Von PM. | 05.07.2016, 09:03 Uhr

Die SPD Meppen fordert eine Verbesserung der Sicherheit auf der Ortsdurchfahrt Bokeloh der Kreisstraße 224. Fußgänger und Radfahrer seien hier gefährdet.

 Im Zuge der Kreisstraße wird zurzeit die Brücke über die Hase neu gebaut. Die SPD Meppen bezeichnet die Situation der Ortsdurchfahrt in Bokeloh vor der Hasebrücke als unübersichtlich und damit gefährlich. Die Verengung in Höhe der Ausflugsgaststätte Giese habe in der Vergangenheit den Verkehr verlangsamt, die Tonnenbeschränkung der alten Brücke ließ grundsätzlich keinen Schwerlastverkehr zu. Große Sorgen bereitet der Geh- und Radweg mit Begegnungsverkehr an der südlichen Seite der Kreisstraße, den nicht nur Ausflügler, sondern auch Schulkinder nutzen. Ein ungewöhnlich hoher Bordstein in diesem abschüssigen Bereich der Römerstraße stelle zudem eine große Sturzgefahr für Radfahrer und Fußgänger dar. Die Straßenbeleuchtung befinde sich hier auf der gegenüberliegenden Seite der K 224.

 Bokeloh ist fast das ganze Jahr hindurch ein touristischer Schwerpunkt im Emsland mit seiner uralten Kirche, der als Museum dienenden alten Schule, dem Otto-Pankok-Weg, dem Bootsvergnügen an und auf der Hase, den sonst gut ausgebauten Radwegen sowie den Ausflugsgaststätten auf dem Kirchberg und direkt vor der Brücke an der Hase. Viele Radtouristen, Wander- und Boßelgruppen müssen diese gefährliche Engstelle passieren. Eine erhebliche Gefahrensteigerung sei nach der Fertigstellung der Hasebrücke und Freigabe der nicht weiter tonnenbeschränkten K 224 zu erwarten, besonders wenn sich Tag und Nacht die Schlachtviehtransporter den kürzesten Weg zu den Schlachthöfen in und um Sögel suchen. Die SPD Meppen fordert deshalb einen runden Tisch aller behördlichen Beteiligten und der Bokeloher Bürger und Bürgerinnen, um diesen Straßenabschnitt sicherer zu gestalten.