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Erstes Grundstück vorhanden Schritt zum sozialen Wohnen in Meppen überfällig

Meinung – Hermann-Josef Mammes | 17.06.2018, 20:00 Uhr

Mit dem unscheinbaren Bebauungsplan „Zwischen Haselünner Straße und Schlagbrückener Weg“ könnte die Stadt Meppen ein neues Kapitel Stadtgeschichte aufschlagen. Ganz konkret geht es um den Bau von Sozialwohnungen.

Die Stadt Meppen ist hier bereits Eigentümer einer größeren Wohnbaufläche. Diese kann laut Bebauungsplan mit maximal sechs Wohneinheiten pro Einzelhaus bebaut werden. Bisher gibt es im Meppener Stadtgebiet kaum Sozialwohnungen. Auf der anderen Seite gibt es viele Senioren aber auch Familien und Alleinerziehende, die unbedingt auf günstigen Wohnraum angewiesen sind. Dieser ist gerade in Stadtnähe aber nicht mehr verfügbar.

Entwicklung zugesehen

Jahrelang hat die Stadt Meppen dieser Entwicklung tatenlos zugesehen. Jetzt scheint es endlich ein Einsehen zu geben. Schon vor einigen Wochen hatte Bürgermeister Helmut Knurbein angedeutet, dass die Stadt bereit sei, hier städtische Sozialwohnungen zu errichten. Dieser Gedanke könnte die Basis für einen Bauverein oder eine Baugenossenschaft zur Finanzierung des Vorhabens bilden. Viele Nachbarkommunen haben diesen Weg bereits beschritten. In Meppen ist er längst überfällig.