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Dank an die Helfer der Helfer Spendenaktion bei Moorbrand in Stavern ist beendet

Von Gerd Rode, Gerhard Rieken | 25.11.2018, 10:56 Uhr

Mit einem Fest in Stavern haben die Beteiligten die Spendenaktion „Moorbrand 2018 – Wir helfen“ beendet.

Zu dem Wiedersehen hatten die Organisatoren der Helfer der Einsatzkräfte in das Alte Gasthaus Krange eingeladen. Ludwig Koopmann aus Sögel hatte die Helfershelfer und Spender mobilisiert hatte. Der Bürgermeister der Gemeinde Stavern, Helmut Rawe, konnte neben den freiwilligen Helfern den leitenden technischen Regierungsdirektor Henrik Küpker-Born, Bereichsleiter an der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) und Standortältester des Standortes Meppen, den Dezernenten des Landkreises Emsland und Leiter des Katastrophenstabes, Kreisrat Marc-Andrè Burgdorf, sowie den Bürgermeister der Samtgemeinde Sögel, Günter Wigbers, begrüßen.

Koopmann erzählte, wie der Gedanke aufkam, die Einsatzkräfte zu unterstützen: „Es kann doch nicht richtig sein, dass wir hier beim Bier sitzen und ein paar Kilometer entfernt über Tausend ehrenamtliche Feuerwehr- und THW-Kräfte rund um die Uhr arbeiten und uns schützen“, wurde gesagt. Kurz entschlossen wurden über einen Aufruf Internet innerhalb von 24 Stunden 30 Aufnahmestellen und über 80 Organisationshelfer im gesamten Emsland gefunden. Ursprünglich war eine Verteilungsfahrt geplant, es wurden daraus aber drei Wochen intensive Unterstützung der Einsatzkräfte. Neben der gesicherten Versorgung der Kräfte sollte dieses eine zusätzliche Unterstützung sein.

„Eine derartige Hilfsbereitschaft haben wir nicht erwartet“, berichtete Koopmann. „Dabei haben wir zwei Tafeln Schokolade einer Rentnerin ebenso geschätzt, wie Großspenden von Firmen“. Neben den unzähligen Helfern hob Koopmann besonders Mark Timmer aus Rhede, Christoph Blanke aus Sögel und Hendrik Wessels aus Börger hervor. Sie gehörten seinem Organisationsteam an und waren drei Wochen lang von früh morgens bis spät in die Nacht unterwegs.

Die Gäste bedankten sich für den unermüdlichen Einsatz der Frauen und Männer. „Es sind nicht die Schokoriegel, es ist die Achtung und die Wertschätzung, die hier in einer unnachahmlichen Aktion gezeigt wurde“, sagte Marc Andre Burgdorf. „Hier hat man deutlich gesehen, wie die Emsländer gemeinsam derart schwierige Situationen bewältigen“. Burgdorf bedankte sich besonders bei Ludwig Koopmann für sein Engagement. „Ich habe nur auf den Hebel gedrückt“, antwortete Koopmann „anschließend ist es von selbst gelaufen“.

Günter Wigbers und der Standortälteste Küpker-Born, zeigten sich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft. „Ich habe selbst gebastelte Karten mit Dankworten gesehen und war wirklicht gerührt. Daran werde ich mich immer erinnern“, erklärte Küpker-Born. „Diese ehrliche Dankbarkeit den Einsatzkräften gegenüber hat mit absoluter Sicherheit ihren Zweck erfüllt“. Wigbers unterstrich die Solidarität zur WTD. „Die Bevölkerung steht zur WTD und hat dieses durch die hier gezeigten Aktivitäten deutlich gemacht“.

Koopmann betonte, dass es neben „Moorbrand 2018 - Wir helfen“ während der gesamten Einsatzphase sehr große Unterstützung in Stavern und Tinnen gegeben habe. Die Bürger haben von Anfang an die Einsatzkräfte mit Verpflegung unterstützt. Es wurden Kuchen gebacken, es gab warme Suppen und es wurden viele Grillabende organisiert. „Es war Hammer, Hammer, Hammer – Spitze“, lobte Koopmann diese Leistung. „Und jetzt machen wir einen großen Kreis, einen Punkt und damit ist die Sache endgültig beendet. Vielen Dank!“, sagte Koopmann zum Abschluss des offiziellen Teils.