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Betreuungsangebote an die Angehörigen der Inhaftierten Seelsorge der JVA Meppen startet Modellprojekt „WarteZeit“

Von Willi Rave

Im Rahmen des Modellprojektes „WarteZeit“ kümmert sich - unterstützt von der Anstaltsleitung - in der JVA Meppen ein Team um die Angehörigen der Inhaftierten. Von links Gabriele Geers, Ulli Schönrock, Fritz-Georg Schnorr, Per Zeller (Anstaltsleitung), Christin Hempen, Hubert Fielers (Anstaltsleitung), Heinz-Bernd Wolters, Gaby Breuckmann und Dr. Simeon Reininger. Foto: Willy RaveIm Rahmen des Modellprojektes „WarteZeit“ kümmert sich - unterstützt von der Anstaltsleitung - in der JVA Meppen ein Team um die Angehörigen der Inhaftierten. Von links Gabriele Geers, Ulli Schönrock, Fritz-Georg Schnorr, Per Zeller (Anstaltsleitung), Christin Hempen, Hubert Fielers (Anstaltsleitung), Heinz-Bernd Wolters, Gaby Breuckmann und Dr. Simeon Reininger. Foto: Willy Rave

rav Meppen-Versen. Das auf eine Dauer von Jahren ausgelegte Modellprojekt, das die Seelsorge der Justizvollzugsanstalt Meppen gestartet hat, trägt den beziehungsvollen Namen „WarteZeit“ und beinhaltet ein Betreuungsangebot an die Besucher, die vor dem Gefängnistor auf die Begegnung mit dem inhaftierten Angehörigen warten müssen.

„Mitgefangen – mitgehangen. Dieses geflügelte Wort kennzeichnet eindrücklich, dass von einer Inhaftierung nicht nur der Gefangene selbst, sondern auch seine Angehörigen und hier in besonderem Maß die Partner und Kinder betroffen und oft mit ihren Alltagsproblemen allein gelassen sind“, beschreibt Pastor Ulli Schönrock die Situation. Jahrelang habe man sich mit dem Problem, dass zu den Besuchsterminen in der JVA Meppen die Angehörigen zum Teil sehr lange Anreisen auf sich nehmen und dann nicht selten vor dem Einlass längere Zeit bei Wind und Wetter vor dem Tor warten müssen, beschäftigt, es mit dem ehemaligen Anstaltsleiter Bruno Bode erörtert und mit ihm nach Lösungen gesucht. Mehr dazu lesen Sie am Samstag in Ihrer Tageszeitung.