Kostenschätzung: Eine Million Euro Neue Stehtribüne des SV Meppen im Bau

Von Hermann-Josef Mammes


Meppen. Der Bau der neuen Nordkurve in der Meppener Hänsch-Arena ist angelaufen. Nach den jetzigen Plänen der Stadt Meppen soll die neue Stehtribüne bereits zum Heimspiel des SV Meppen am 21. Januar gegen Preußen Münster zur Verfügung stehen.

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Meppen hat im Rahmen eines Umlaufverfahrens der Ausschreibung die restlichen Arbeiten

für das städtische Stadion vergeben. „Die umfangreichen Baumaßnahmen in der Hänsch-Arena erreichen mit dem Neubau der Nordkurve ihr vorläufiges Finale“, sagte Petra Augustin, Pressesprecherin der Stadt. Die Meppener Firma Augustin Tiefbau begannen mit den vorbereitenden Maßnahmen sowie den Abriss- und Erdarbeitenarbeiten.

Auftrag für Schulte

Mit der Lieferung und Montage von Fertigteilelementen für die neue Tribünenanlage wurde die Firma Schulte aus Haselünne beauftragt. „Bis spätestens zum 10. Januar werden diese Arbeiten abgeschlossen sein“, sagte Augustin. Ende Dezember/Anfang Januar werden parallel zu diesen Arbeiten Zaunanlagen, Wellenbrecher und sonstige Sicherungsanlagen installiert. Die genaue Flächengestaltung sowie die Platzierung der Buden (Grill, Getränke und Toiletten) nördlich der neuen Tribüne müssten noch festgelegt werden. Die Werbeanlagen würden für die Bauzeit einen alternativen Standort auf provisorischen Flächen zur Frontseite der Nordkurve finden.

Am 10. Januar fertig

Die Stehplatzkontingente der alten Nordkurve würden für die kommenden beiden Heimspielen auf den übrigen Tribünen untergebracht. Bei den Heimspielen gegen Sonnenhof Großaspach (24. November, um 19 Uhr) und Werder Bremen (9. Dezember, um 14 Uhr) rechne der SV Meppen bei den Gästefans mit keiner sehr großen Resonanz. Ganz anders sehe das für die Partei gegen Münster aus. Die Begegnung SV Meppen gegen Preußen Münster am 21. Januar 2018 (14 Uhr) könnten Fans dann erstmalig von der neuen Nordkurve aus verfolgen. So stünde dann wieder ein ausreichend großer Gästefanblock für die Münsteraner parat. Danach gastiert am 3. Februar 2018 (14 Uhr) Hansa Rostock mit einer ebenfalls großen Anhängerschaft in Meppen.

13.280 Besucher

Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass die Zuschauerkapazität des gesamten Stadions von 13.280 Besuchern mit dem Neubau erhalten bleibt. Die Kosten lägen nach groben Schätzungen bei einer Million Euro, die sich je zur Hälfte der Landkreis Emsland und die Stadt Meppen teilen. Dasselbe gilt für eine Rasenheizung. Die Kosten dürften sich nach ersten Schätzungen bei mindestens 700.000 Euro bewegen. Sie wird vom DFB vom Drittligisten gefordert und soll beim Klassenerhalt in der Sommerpause 2018 eingebaut werden.

Der Neubau der Nordtribüne des SV Meppen in der Hänsch-Arena. Grafik: Heiner Wittwer