Interkulturelle Erlebnisse Achtklässler des Windthorst-Gymnasiums Meppen reisen nach Südengland

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In die Kunst des Fechtens wurden die Schüler aus Meppen bei ihrem Aufenthalt in Südengland eingeführt. Foto: Tanja StrothmannIn die Kunst des Fechtens wurden die Schüler aus Meppen bei ihrem Aufenthalt in Südengland eingeführt. Foto: Tanja Strothmann

Meppen. Viel zu sehen und interkulturell zu erfahren gab es für die bilinguale 8. Klasse des Windthorst-Gymnasiums Meppen auf ihrer viertägigen Reise in die Nähe von Eastbourne in den Süden von England.

Die insgesamt 43 Schülerinnen und Schüler, die im Verlauf der Mittelstufe in verschiedenen Sachfächern in englischer Sprache unterrichtet werden, waren zusammen mit den vier begleitenden Lehrkräften in einem naturnahen Camp untergebracht, in dem sport- und gruppendynamische Aktivitäten unter englischsprachiger Anleitung im Mittelpunkt standen. Dabei waren die Sportarten außergewöhnlich, was die Neugierde und Begeisterung der Schüler schnell weckte.

So führten die englischen Guides die Schüler beispielsweise in das Aero-Ball, eine Art Trampolin-Ballspiel, und die Kunst des Fechtens ein. Die englischen Guides schafften es, den deutschen Schülern die speziellen Fechttechniken und Spielregeln des Aeroball professionell und anschaulich in englischer Sprache zu vermitteln. „Dabei war es toll zu beobachten, dass authentische Kommunikation außerhalb des geschützten Klassenraums gut gelingt“, schreibt das WGM in einer Pressemitteilung. Die Schüler setzten die Tipps der Guides erfolgreich um. Diese vielfältigen Aktivitäten waren nicht nur bei den Sportbegeisterten ein voller Erfolg.

Erkundungstouren

Daneben sollte auch das kulturelle Angebot nicht zu kurz kommen. So stand das Seebad Eastbourne sowie eine Erkundungstour der Metropole London auf dem Programm. In Eastbourne erfuhren die WGM-Schüler von den wiederum englischen Tourguides, diesmal zwei sehr typisch englische ältere Herren, viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt und die Umgebung. Auch ein Erkunden der berühmten Kreidefelsen, der Seven Sisters in der Nähe Eastbourne und Beachy Heads gehörte zum Programm. „Dabei zeigten die Jugendlichen sich schwer beeindruckt von der tatsächlichen Höhe der Kreidefelsen, hielten aber selbstverständlich respektvoll einen ausreichenden Abstand von den tief abfallenden Klippen“, heißt es in der Mitteilung.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Sightseeing in London. Die Schüler waren beeindruckt von der Größe der Hauptstadt. Sie schritten über die Tower Bridge und erkundeten unter anderen den Big Ben, die Houses of Parliament, das London Eye und den Tower of London. Natürlich gab es auch Zeit für eine kurze Shoppingtour auf der beliebten Oxford Street.

Die Fahrt endete am frühen Freitagmorgen, und die erschöpften, aber von den vielen neuen Eindrücken begeisterten Schüler wurden von ihren Eltern wieder in Empfang genommen. Begleitet wurde die Fahrt von Wiltrud Behrmann, Barbara Dittert, Marie-Theres Dopp und Tanja Strothmann.


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