Für besseres Miteinander Schüler aus Polen besuchen Windthorst-Gymnasium Meppen

Von Heiner Harnack

Schüler der Grundschule 41 aus Czestochowa sind für eine Woche nach Meppen gekommen, um sich über den Alltag in deutschen Familien und am Windthorst-Gymnasium zu informieren. Foto: Heiner HarnackSchüler der Grundschule 41 aus Czestochowa sind für eine Woche nach Meppen gekommen, um sich über den Alltag in deutschen Familien und am Windthorst-Gymnasium zu informieren. Foto: Heiner Harnack

Meppen. Seit Jahrzehnten ist das Windthorst-Gymnasium Meppen (WGM) bemüht, den Schüleraustausch mit anderen Schulen in Europa zu intensivieren. Im Rahmen der Feiern zum 375-jährigen Bestehen des WGM besuchen Jugendliche aus dem polnischen Czestochowa die emsländische Kreisstadt.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Kötter begrüßte die Vertreter beider Schulen im Ratssaal des Rathauses und meinte, dass die Völkerverständigung zu den ganz großen Themen der heutigen Zeit gehöre. „Das gelingt am besten, wenn man schon in jungen Jahren andere Seiten kennenlernt“, sagte Kötter. Schüler aus Polen zu Gast in Meppen zu haben, sei schon etwas sehr Besonderes.

Besonderes Datum

Kötter betonte, dass die Gäste aus dem Nachbarland an einem für Deutschland besonderen Datum angereist seien. „Ich denke, Sie haben mitbekommen, dass in Deutschland die Wahl zum Bundestag stattgefunden hat“, ging sie auf die aktuelle Politik kurz ein. Vielleicht bekämen die Gäste mit, wie die Ergebnisse bewertet, analysiert und umgesetzt würden. „Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei den politischen Debatten, die eventuell im Rahmen der Unterrichtsbeteiligung auch stattfinden werden. Das ist definitiv eine spannende Woche, die Sie sich für Ihren Besuch ausgesucht haben.“

Festwoche

Dazu käme noch die Festwoche zum 375-jährigen Bestehen des Windthorst-Gymnasiums, sodass die Gäste viele tolle Aktionen in der Schule begleiten könnten, so Kötter. Als wichtig erachtete die Rednerin auch den Besuch in der Gedenkstätte Esterwegen. „Aus meiner Überzeugung sollte jeder Schüler einmal gesehen haben, was Schreckliches in der Geschichte passiert war.“ Sie appellierte an die Schüler: „Wir müssen alles daran setzen, dass so etwas nie wieder passiert.“ Diese Begegnungen trügen zu einem besseren Miteinander bei.