Eröffnung 2020 - 79 Zimmer Meppen plant Vier-Stern-Hotel an Püntkers Patt

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Die Pläne zum Hotelbau an Püntkers Patt in Meppen stellten (von links) Bürgermeister Helmut Knurbein, Hotelier Wolfgang Hackmann, dessen Ehefrau Barbara, Investor Norbert Heger und Erster Stadtrat Bernd Ostermann vor. Foto: Hermann-Josef MammesDie Pläne zum Hotelbau an Püntkers Patt in Meppen stellten (von links) Bürgermeister Helmut Knurbein, Hotelier Wolfgang Hackmann, dessen Ehefrau Barbara, Investor Norbert Heger und Erster Stadtrat Bernd Ostermann vor. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Das „Sahnestück“ der Stadt Meppen wird bebaut. Der Investor Norbert Heger und der Hotelier Wolfgang Hackmann errichten an Püntkers Patt für acht Millionen Euro ein Vier-Sterne-Hotel.

Der Meppener Stadtrat hat am Donnerstagabend in nichtöffentlicher Sitzung mit großer Mehrheit dem Verkauf des 2585 Quadratmeter großen Grundstückes zugestimmt. Seit vielen Jahren bemüht sich die Stadt, auf der Fläche direkt am Wasser ein gastronomisches Angebot umzusetzen. „Schon 1993 sah ein städtebaulicher Ideenwettbewerb hier ein Tagungs- und Stadthotel vor“, sagte Erster Stadtrat Bernd Ostermann in einem Pressegespräch. 2006/2007 habe es sogar einen europaweiten Investorenwettbewerb gegeben. Letztendlich verliefen alle Anläufe im Sande. Bürgermeister Helmut Knurbein wies auf Forderungen einer Bürgerwerkstatt und der Seniorenvereinigung Meppen nach einer Lösung mit einer Aussichtsplattform für Püntkers Patt hin. Dazu gehöre auch ein gastronomisches Angebot mit Terrassen. Das alles werde jetzt realisiert. Selbst der geforderte Bootsanleger sei an dieser Flussseite möglich.

Hotel Looken Inn

Wie Unternehmer und Investor Norbert Heger aus Hörstel sagte, betreibe er zusammen mit dem Meppener Hotelier Wolfgang Hackmann bereits das Ringhotel Looken Inn mit 99 Doppelzimmern seit einem Jahr. Die Auslastung des Vier-Sterne-Hotels sei besser als erwartet. Auch in Meppen soll „ein qualitativ hochwertiges Hotel“ Gäste anziehen. Hotelier Hackmann geht davon aus, dass er in Meppen „weniger Geschäftsleute als in Lingen, aber dafür deutlich mehr Touristen“ begrüßen kann.

Neue Tiefgarage

In Meppen muss der Bebauungsplan laut Bürgermeister Knurbein nicht geändert werden. Über die neu errichtete Zufahrt zur Hasestraße wird ein Wendehammer direkt zum Hoteleingang führen. Die Zufahrt an der Hasebrücke wird geschlossen. Im Erdreich werde eine Tiefgarage mit 85 Parkplätzen entstehen. Die Stadt selbst werde hierfür eine Fläche von 650 Quadratmetern zur Verfügung stellen. Die Tiefgarage werde später über die Stadtwerke betrieben und stehe jedermann offen und nicht nur den Hotelgästen. Das Hotel selbst wird drei Geschosse und ein zusätzliches Staffelgeschoss erhalten. Exakte Pläne gebe es noch nicht. Das Raumkonzept beinhaltet 75 Zimmer sowie Tagungsräume und einen Wellnessbereich mit Sauna. Laut Hackmann wird das Restaurant mit Terrasse separat betrieben.

Baustart 2018

Die Investitionssumme bezifferte Norbert Heger auf Anfrage unserer Redaktion auf „acht Millionen Euro“. Der Baustart soll im Herbst 2018 erfolgen. „Wir wollen 2020 eröffnen.“ Barbara Hackmann gab als Namen des Hotels Parc ô tel an. Das Restaurant erhält den Namen Bar ô. Laut Wolfgang Hackmann ist es das einzige Vier-Sterne-Hotel in Meppen. Das Parkhotel des Ehepaares Hackmann an der Meppener Lilienstraße, das das Ehepaar seit 21 Jahre betreibt, soll in Absprache mit der Stadt abgerissen werden. Es besitzt 35 Zimmer. Hier gab es in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme mit Anwohnern. „Wir hätten groß investieren müssen“,so Hackmann. Auf dem 6000 Quadratmeter großen Areal sollen einmal Wohnhäuser entstehen. Die Familie Hackmann betreibt zudem das Parkhotel in Papenburg.

Püntkers Patt in Patt wird mit einem Hotel bebaut. Grafik/Fotos: Heiner Wittwer


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