Zu Besuch im Emsland Pressereise soll Naturschätze bekannter machen

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Meppen. Der Internationale Naturpark Moor hat seinen Besuchern viel zu bieten. Um ihn bundesweit bekannter zu machen, hat das Naturpark-Team eine Journalistenreise organisiert.

Drei Tage lang haben Radioreporter Detlef Hunger, Gerd Krauskopf (Allgemeine Zeitung, Rheinische Post, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag), Iris Schaper vom online-Portal „Die Reisefeder“ und Helmuth Weiss vom Internet-Reisemagazin schwarzaufweiss gemeinsam mit Thomas Rentschler von ReComPR, sowie Danielle Koop und Martina Alfers vom Naturpark Moor das Emsland und die Niederlande bereist.

Das Programm unter dem Motto „Moor und mehr“ setzte dabei konsequent auf die Besonderheiten der heimischen Landschaft. Vom Gasthof Robben in Twist aus ging es zum Beispiel mit dem E-Bike ins Naturschutzgebiet Bargerveen auf holländischer Seite. Dort führte Naturparkranger Erik Bloeming durch einen Teil des 2600 Hektar großen Gebietes.

Nach dem Besuch des Moorerlebnispfades in Twist ging es weiter zum Unternehmen Klasmann-Deilmann, das über die Paludikultur informierte, also den Versuch, Torfmoose für die Gartenbauindustrie zu züchten. Am zweiten Tag stand die Heideblüte im Mittelpunkt und führte die Journalisten ins Dalum-Wietmarscher Moor und an den Versener Heidesee. Außerdem ging es ins Emsland Moormuseum und in das Ölfeld Rühlermoor, das Deutschlands größtes Fördergebiet an Land darstellt.

Tag drei führte ins Bienenzentrum Imme in Wesuwe und danach noch auf den Hümmling, wo das Grabhügelfeld Mansenberge, Großsteingräber, die Hüvener Mühle und nach der Rückkehr nach Twist noch der „Garten des Nazareners“ zu besichtigen waren.

Auch kulinarisch setzten die Naturparkmitarbeiter auf die Region und steuerten unter anderem Restaurants an, in denen es regionale Spezialitäten zu verkosten gab.

Welchen Effekt die Pressereise am Ende haben wird, müssen Danielle Koop und Martina Alfers abwarten. „Aber der Eindruck war sehr positiv“, berichten sie. „Wir haben die Kollegen mit der Vielfältigkeit unserer Moor- und Heidelandschaft überrascht.“

Das Konzept, bis zu maximal sechs Journalisten zu einer gemeinsamen, geführten Reise einzuladen, hat der Naturpark von der Emsland Touristik übernommen, die auf diese Art schon seit einigen Jahren erfolgreich unterwegs ist. „Nun sind wir auch im Naturpark Moor so weit, dass wir über ausreichend touristische Strukturen und ein inhaltlich spannendes Angebot verfügen“, sagt Martina Alfers. Auch habe es sich bewährt, an allen Stationen die Akteure vor Ort dazu einzuladen, ihre Projekte vorzustellen.


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