Was das Leben besser macht Wissenschaftstag am Windthorst-Gymnasium Meppen


Meppen. Lebensqualität war das Thema der Referenten beim fünften Wissenschaftstag am Windthorst-Gymnasium Meppen.

Die Schüler der Jahrgangsstufe 12 waren durch Schulleiterin Daniela Brüsse-Haustein und Mike Horas, Koordinator der Naturwissenschaften am WGM, eingeladen, im Gespräch mit Forschern und Praktikern mehr über den Nutzen von Naturwissenschaften zu erfahren. In acht Workshops gab es Einblicke in den Wissenstand, dessen Auswirkungen im Alltag und in der Zukunft. Ziel ist es , das Interesse an Naturwissenschaften und ihrer Anwendung zu wecken, erläuterte Brüsse-Haustein.

Rechtsanwalt Hannes Albers, Lingen, sprach mit den Schülern über IT-Recht und Medienrecht. Die Fortschritte der Informationstechnologie stellen die Juristen beim Schutz der Menschen- und Bürgerrechte vor neue Herausforderungen. Das Thema Messtechnik stellte Alexander Kling, Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, Fakultät Management, Kultur und Technik, vor. Einen Workshop „Alkohol“ gab es mit Apothekerin Hedwig Haßelbach, Emmelner Apotheke in Haren. „Natürlich streng wissenschaftlich“, versicherte sie. Ein Workshop befasste sich mit der Erstellung eines Online-Dossiers für die Website der WGM. Redakteur Manfred Fickers (Neue Osnabrücker Zeitung) erklärte die Grundlagen, stellte Berichterstatterteams zusammen und begleitete die Produktion von Texten, Bildern und Videoclips. Hier sind Auszüge aus den Berichten:

Elektrisch mobil

Aktuell wird viel über Elektromobilität gesprochen. Die Ingenieurin Alexandra Pehlken, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, leitete den Workshop zum Thema. „Hierbei war zum einen der Vergleich zwischen Wasserstoff-, Erdgas-, und Dieselautos, aber auch der Bezug zur Sonnenenergie wichtig. Die Schüler haben mit einem Technikbaukasten kleine Elektroautos selber gebaut. Es wurden drei Konzepte angeboten, zwischen denen sie sich entscheiden konnten. Die Autos mit Wasserstoff-, Solarzellen-, und Batterieantrieb wurden zum Schluss vorgestellt und vorgeführt. Im Hinblick auf die bedeutende Rolle, die erneuerbare Energien in Zukunft innehaben werden, wurde der Workshop als sehr informativ und wichtig eingestuft“, berichten Lena Bollmer und Katrin Schleicher

Gefäßchirurgie

Chefarzt Wolfram von Bernstorff, Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie im Krankenhaus Ludmillenstift sprach über sein Forschungsgebiet. „An diesem Tag hatten Schüler die Möglichkeit, den Ärzten und Chirurgen des Ludmillenstifts über die Schulter zu schauen. Sie konnten so Eindrücke des Berufs sammeln, beim Aufbau und der Vorbereitung eines OP-Tisches helfen und sogar bei einer echten Thorax-OP (OP am Brustkorb) zusehen“, heißt es im Bericht von Josua Book und Sebastian Holt.

„Der Workshop Grafikdesign bei Martin Schonhoff, Dortmund, Büro Die Transformer, schien für künstlerisch orientierte Schüler die beste Wahl zu sein. Anhand einer simplen praktischen Aufgabe hat er ihnen die Verknüpfung von Bild und Logik oder Erfahrung nähergebracht. Die Schüler konnten dann Gestaltungsmöglichkeiten ausprobieren. Es entstand eine angeregte Diskussion, bei der Schonhoff die Wirkung von gewissen Motiven auf den Betrachter erklärte“, schreiben Kristina Helm, Sophie Klaßen und Ina Zitzer in ihrem Online Dossier.

Bewerbungsgespräch

Christopher Trouw, Psychologisches Beratungszentrum Papenburg, stellte die Arbeit des Psychologen vor. „Weiterhin wurde die Situation eines Bewerbungsgespräches simuliert. Dabei saßen die Bewerber in einem Innenkreis umringt von den Arbeitgebern im Außenkreis. Es wurde auf die kleinsten Details geachtet, zum Beispiel wer wem zuerst die Hand reicht. Ein Schüler äußerte sich mit den Worten, dass diese Übung hilfreich für spätere Bewerbungsgespräche sei“, berichten Theresa Lüken, Sarah Schünke und Malin Spiekermann.


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