Bunte Kulturvielfalt Tag der offenen Tür im Café International Meppen

Von Georg Hiemann


Meppen. Gut besucht war der Tag der offenen Tür im Café International in Meppen.

Sommerwetter, zahlreiche Gäste, viele Begegnungen zwischen Meppenern und Zuwanderern haben den Tag zu einem Erfolg werden lassen. „Wenn alle Menschen so strahlen würden wie heute, wäre die Welt in Ordnung. Vor allem habe ich mich auch über die vielen jungen Familien mit Kindern gefreut“, sagte Lilia Hübscher vom Veranstalter Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Mit den Kooperationspartnern Stadt Meppen, DRK Meppen, Sozialdienst katholischer Männer (SKM) sowie dem ZKM (Zusammenkunft der Kulturen), Tala (Selbsthilfegruppe für philippinische Migranten) und dem Freiwilligenzentrum Meppen des Paritätischen Emsland wurde die Kirchstraße zu einer „Meile“ der Kulturen. Und die Idee, diesen Tag der offenen Tür am Tag des Wochenmarkts in der Innenstadt anzubieten, wurde ein voller Erfolg. Viele Meppener, nutzten die Gelegenheit, um sich über die Vielfalt der Kulturen und das Café International zu informieren. Zusätzlich sorgte Clown Georg mit seinem überdimensionalen Dreirad dafür, dass auch wirklich alle den Weg in die Kirchstraße fanden.

Und so kamen viele Meppener, informierten sich, kam es zu Begegnungen zwischen den Kulturen, und so ganz nebenbei fanden die angeboten Spezialitäten aus aller Herren Länder reißenden Absatz. Vom Luftballonwettbewerb, Kinderschminken, Tanzeinlagen bis zum Riesenpuzzle auf der Straße und bis zur Modenschau der Nähgruppe des Café International (Kolpingfamilie St. Maria zum Frieden). Zum ersten Mal dabei war das Freiwilligenzentrum Meppen, unterstützt von BBS-Fachschülerinnen, die zahlreiche Spiele für die Kleinen anboten.

Weltkarte

Bürgermeister Helmut Knurbein steckte ein Fähnchen in die Weltkarte, die im Café International aufgehängt wurde, um zu zeigen, aus wie vielen Ländern die Menschen kommen, die in Meppen zur kulturellen Vielfalt der Stadt beitragen. Die Integrationsbeauftragte der Stadt, Elisabeth Mecklenburg, hatte an ihrem Stand beim Luftballonwettbewerb alle Hände voll zu tun, um die vielen Wünsche der Kinder zu erfüllen. Jetzt darf man gespannt sein, welcher Luftballon wohl am weitesten fliegt. Mit der Veranstaltung wurde deutlich, „wie viele Migranten eigentlich schon in Meppen angekommen sind und sich hier heimisch fühlen“, sagte Mecklenburg.


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