Bildbotschaften junger Künstler Ausstellung „Blickwinkel 31“ in der VHS Meppen

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ws Meppen. Schüler des Windthorst-Gymnasiums zeigten in einer Ausstellung in der Volkshochschule Meppen ihre künstlerischen Arbeiten.

Die 31. Ausstellung in der Blickwinkel-Reihe des VHS Meppen ist in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahme. Zum einen sind es Schüler der Jahrgänge fünf bis 12, die ihre Arbeiten ausstellen, die im Rahmen des Kunstunterrichts entstanden sind, zudem sind es sehr vielseitige Arbeiten mit ganz unterschiedlichen Materialien und schließlich gibt es noch eine Abstimmung für Besucher.

„Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass Sie als Publikum entscheiden, welche Arbeiten in dem jedes Jahr vom Windthorst-Gymnasium herausgegebenen Kalender vertreten sein werden“, erläuterte der VHS-Studienleiter Kunst, Eckhard Ströder, in seiner Eröffnungsrede, nachdem er sich zuvor bei allen Beteiligten für das Gelingen dieser umfangreichen Kunstausstellung herzlich bedankte. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. November zu sehen. Abgestimmt werden kann noch bis zum 1. September.

„Kunst ist kein Privileg – Spiel ist ihr Beginn. Jeder trägt die Disposition zum Schöpferischen in sich. Diese Ausstellung zeigt das klar und deutlich“, betonte Ströder weiter und fügte hinzu: „Die Bilder und Exponate dieser Ausstellung zeigen klar auf, dass im Kunstunterricht ein hoher Standard erwartet und auch geliefert wird.“ Es gibt bei den Arbeiten ein Dutzend Kategorien, von der Zentralperspektive über Porträts und Landschaften, über Flugobjekte und Linolschnitt bis hin zu Plastiken. „Für Sie als Publikum interessant ist, dass bestimmte Bild- und Objektinszenierungen sinnliche Wahrnehmungen wecken. Sie verschmelzen dabei mit deren Inhalt und Wirkung. Das dann entstandene Zusammenspiel von Bildbotschaft und individuellem Betrachtererlebnis lässt sich optisch umsetzen“, erläuterte Ströder weiter.

Dass sich das Altersspektrum über acht Jahrgänge erstreckt, schlägt sich in den Arbeiten nieder. So sind kindliche und farbenfrohe Buntstiftzeichnungen ebenso zu sehen wie durch und durch anspruchsvolle und ausdrucksstarke Bilder – konkret wie auch abstrakt - , die in Acryl auf Leinwand gemalt sind. Manche Plastik regt zum Nachdenken an, wie etwa ein Holzfäller mit einer Axt in einem Baumstück. Die Arbeit von Sebastian Holt (Kl. 11) trägt den bezeichnenden Namen: „Ein Baum fällt schneller, als er wächst“.


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