Gemeinsame Lernwerkstatt Gymnasium Marianum hilft Marienhausschule Meppen

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Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik, die Projekte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen planen. Zudem stehend von links: Tina Engling (Fachlehrerin), Johannes Burrichter, Leo Pott (beide Marianum), Eva-Maria Meyer und Dr. Andreas Belle (beide Marienhausschule). Foto: MarianumSchülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik, die Projekte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen planen. Zudem stehend von links: Tina Engling (Fachlehrerin), Johannes Burrichter, Leo Pott (beide Marianum), Eva-Maria Meyer und Dr. Andreas Belle (beide Marienhausschule). Foto: Marianum

Meppen. Die neuen Fachräume für Naturwissenschaften am Gymnasium Marianum stehen auch der Marienhausschule Meppen zur Verfügung.

Der groß angelegte Neubau des naturwissenschaftlichen Gebäudes ist so weit fertiggestellt, dass mit Wiederbeginn des Unterrichts die ersten Schüler ihre Biologie-, Physik- und Chemiestunden in den neuen Räumlichkeiten erleben durften. Gleichzeitig konnte der Umbau des ehemaligen naturwissenschaftlichen Traktes planmäßig fertiggestellt werden. Die neuen Fachräume werden ebenso wie der neue Kleingruppenraum von der Meppener Marienhausschule genutzt, die dadurch eine Art „Außenstelle“ im bezieht.

„Der Bedarf nach qualifizierten Fachkräften in sozialen und pflegerischen Berufen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Wir verstehen das als Herausforderung, die Ausbildungen an unserer Schule qualitativ und quantitativ weiter zu entwickeln und so dem Fachkräftemangel zu begegnen“, betont Leiterin der Marienhausschule, Eva-Maria Meyer, während eines Besuchs in den neuen Räumlichkeiten. „Die neue Außenstelle lindert die Raumnot an der Marienhausschule, behebt sie aber nicht.“

Die Fachräume sind als Lernwerkstätten eingerichtet, die auf die berufliche Situation in sozialpädagogischen Einrichtungen ausgerichtet wurden: An Gruppentischen können Lernsituationen für Kinder in Kindertageseinrichtungen entwickelt und ausprobiert werden. „Denkbar ist auch, dass wir hier mit Kindergruppen arbeiten und die Angebote erproben und die Reaktion der Kinder beobachten können“, sagt Andreas Belle, Fachbereichsleiter Sozialpädagogik an der Marienhausschule.

Neben Eva-Maria Meyer und Andreas Belle freut sich Leo Pott, Schulleiter des Gymnasium Marianum, auf die nun noch größeren Möglichkeiten der Kooperation mit der berufsbildenden Marienhausschule. Die im Erdgeschoss des Marianum neu entstehende Mediathek stehe selbstverständlich ebenfalls den Berufsschülern zur Verfügung, so Pott.

Dass die Idee, zwei Schulen unter einem Dach zu vereinen, eine Win-win-Situation beutet, hebt Georg Schomaker, Direktor der Schulstiftung im Bistum Osnabrück, hervor: „Die Schulstiftung investiert über eine halbe Million Euro in die Umwidmung der ehemaligen naturwissenschaftlichen Fachräume. Die gelebte Kooperation zwischen der Marienhausschule und dem Gymnasium Marianum wird räumlich, personell und inhaltlich weiter ausgebaut. Davon profitieren beide Schulen.“


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