Integration wird begleitet SKM Meppen kümmert sich um Zuwanderer

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Zu Gast beim Kleinen Fest der Kulturen 2016 in Geeste waren Bürgermeister Helmut Höke, Pastor Altmeppen, Fachbereichsleiter Reinhard Janzen, Gemeinde Geeste, Annegret Marien, Pfarreiengemeinschaft Geeste, Lucia Lammering, Kolping JMD, Helga Wallat und Nicole Jager vom SKM Meppen, Ehrenamtliche und Flüchtlinge. Am 20. August findet das nächste Kleine Fest der Kulturen statt. Foto:  SKMZu Gast beim Kleinen Fest der Kulturen 2016 in Geeste waren Bürgermeister Helmut Höke, Pastor Altmeppen, Fachbereichsleiter Reinhard Janzen, Gemeinde Geeste, Annegret Marien, Pfarreiengemeinschaft Geeste, Lucia Lammering, Kolping JMD, Helga Wallat und Nicole Jager vom SKM Meppen, Ehrenamtliche und Flüchtlinge. Am 20. August findet das nächste Kleine Fest der Kulturen statt. Foto: SKM

Meppen. Die Betreuung von Zuwanderern, insbesondere von Flüchtlingen, war zentrales Thema der Mitgliederversammlung des SKM Meppen.

Schwerpunkt der Ehrenamtsarbeit beim SKM Meppen ist seit drei Jahren die Flüchtlingshilfe, erklärte der SKM Vorsitzende Günter Göken. 78 Ehrenamtliche sind in Meppen, Geeste, Twist, Haren, Haselünne und Herzlake als Familienhelfer tätig. Hinzu kommen 26 ehrenamtliche Dolmetscher. Im seit zehn Jahren laufenden Sprach- und Lernprojekt helfen 47 Freiwillige an 15 Schulen im mittleren Emsland aus dem Ausland stammenden Kindern bei den Hausaufgaben. Der Verein kümmert sich seit mehr als 20 Jahren um Flüchtlinge und Arbeitskräfte, die aus dem Ausland ins mittlere Emsland gekommen sind.

Karin Wolterskötter-Kowoll und Alicja Lewczuk, die die zusammen mit Ziedonis Stutins im Fachbereich von Nicole Jager die ehrenamtliche Arbeit mit Zuwanderern unterstützen, berichteten Einzelheiten. Der Verein bietet Flüchtlingen und Arbeitskräften aus dem Ausland Beratung und Hilfen in rechtlichen Angelegenheiten und Gesundheitsfragen. Mehr als 4600 Beratungen waren es 2016, teilte SKM-Geschäftsführer Arnold Esters mit. Im Landkreis Emsland gebe es ein gutes Miteinander der Behörden mit den Ehren- und Hauptamtlichen der beteiligten Vereine. Dies sollte für die weitere Integrationsarbeit genutzt werden.

Gutes Miteinander

Die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit erhalten Fortbildungen und Rat entsprechend den sich wandelnden Anforderungen. Denn bei immer mehr Flüchtlingen haben die Behörden den Aufenthaltsstatus geklärt. Das beinhaltet die Erlaubnis zur Arbeit und zur Wahl des Aufenthaltsorts. Für die weitere Integration benötigen sie Unterstützung. Dies werde in Form von Patenschaften, Begleitung, Gruppenarbeit und Hilfe beim Spracherwerb sowie dem Einstieg in die Arbeitswelt geleistet. Für Menschen mit Aufenthaltserlaubnis sei die Familienzusammenführung zu regeln. Andererseits betreut der Verein auch diejenigen, die in ihre Herkunftsländer oder Aufnahmeländer innerhalb der EU zurückkehren müssen. Lewczuk beschrieb die lange Verfahrensdauer, wenn sich deutsche und ausländische Behörden verständigen müssen. Gleichzeitig werden den Städten und Gemeinden wieder zahlreich Neuankömmlinge zugeteilt.

„Begegnung ist wichtig“, sagte Wolterskötter-Kowoll und warb für den Tag der offenen Tür am 26. August von 10 Uhr bis 14 Uhr im Café International Meppen, für das Kleine Fest der Kulturen am 20. August von 14 bis 17 Uhr im Heimathaus Geeste und das Sommerfest des Sprach- und Lernprojekts des SKM.


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