Günstige Kurs- und Ticketpreise MachMit-Card für 3503 Meppener

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Die neue MachMit-Card in der Maxi-Version stellten Christian Golkowski (links) und Andreas Pothen vor. Foto: Hermann-Josef MammesDie neue MachMit-Card in der Maxi-Version stellten Christian Golkowski (links) und Andreas Pothen vor. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Nur wenige Bürger haben in der Vergangenheit das „Familien- und Sozialprogramm“ der Stadt Meppen genutzt. In Zukunft sollen aber wesentlich mehr einkommensschwache Meppener in den Genuss der Vergünstigungen kommen.

Der Ausschuss für Soziales, Jugend, Sport und Senioren stimmte der neuen MachMit-Card zu. Fachbereichsleiter Christian Golkowski sagte, dass das alte Familien- und Sozialprogramm seit 1985 „kaum aktualisiert“ wurde und nur wenigen bekannt war. Dabei sollten gerade Kinder einkommensschwacher Familien davon profitieren. Speziell Mädchen und Jungen sollten per Karte kostengünstige Sport- und Freizeiteinrichtungen wie das Hallenbad besuchen. Aber auch verbilligte Kursgebühren für die Mal- und Kreativschule oder Theater- und Konzertbesuche wurden damit ermöglicht. Und auch auf die Monatskarten im Busverkehr gab es 50-prozentige Vergünstigungen. Gleichwohl räumte Golkowski ein, dass das alte Programm kaum genutzt wurde: „In diesem Jahr haben wir nur 40 Anträge erhalten“, so der Fachbereichsleiter.

Neues Programm

Deshalb wurde jetzt gerade für Familien mit Kindern ein neues „attraktives Programm“ mit einer MachMit-Card erarbeitet, die möglichst alle Bedürftigen auch erreicht. Dabei will Sozialamtsleiter Andreas Pothen über verwaltungsinterne Abfolgen dafür sorgen, dass viele Personen davon erfahren. Nach seiner Aufstellung können 3503 Meppener davon profitieren, darunter rund 1000 Kinder. Die Karte sollen alle Meppener erhalten, die Leistungen nach dem Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Asylbewerberleistungsgesetz sowie Wohngeld beziehen. Dabei erhalten Familien zukünftig die MachMit-Card automatisch mit dem ersten Bewilligungsbescheid dieser Leistungen. Aber auch Alleinstehenden bzw. Ehepaaren ohne Kinder wird die Karte auf Antrag im Fachbereich Arbeit und Soziales ausgehändigt. Auch viele Rentner können sie nutzen.

Zusätzliche Angebote

Dabei kommen zum Beispiel Familien in den Genuss der Karte, wenn die Jahreseinkünfte unter 33.500 Euro liegen. In den vergangenen Monaten führte die Stadtverwaltung mit einigen Einrichtungen erfolgreiche Gespräche, sodass sich die Angebotspalette der MachMit-Card erhöhte. Ermäßigungen gibt es zusätzlich beim Stadtmuseum, dem Theaterpädagogischen Zentrum, dem Archäologischen Museum, dem Ferienpass oder Kursen im Jam.


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