Nur Whirlpool betroffen Wieder Legionellen im Emsbad in Meppen

Legionellen im Whirlpool: Nach einem technischen Defekt wurden bei Beprobungen Legionellen im Wasser festgestellt. Foto: Harry de WinterLegionellen im Whirlpool: Nach einem technischen Defekt wurden bei Beprobungen Legionellen im Wasser festgestellt. Foto: Harry de Winter

Meppen. Erneut sind im Emsbad in Meppen Legionellen im Wasser des Whirlpools festgestellt worden. Der entsprechende Bereich wurde gesperrt. Das Schwimmbad ist aber weiterhin wie gewohnt geöffnet, da die anderen Bereiche nicht betroffen sind.

Keine guten Nachrichten für das Emsbad in Meppen: Nachdem das Schwimmbad erst A nfang 2017 nach einem Legionellenbefund umfangreich saniert und instand gesetzt wurde, ist nun erneut das Bakterium im Wasser festgestellt worden. Wie schon zuvor ist der Whirlpool des Bades betroffen. Das bestätigte Petra Augustin, Sprecherin der Stadt Meppen, auf Anfrage unserer Redaktion.

Fachfirma beauftragt

Am Gründonnerstag hatte es einen technischen Defekt am Whirlpool gegeben, woraufhin dieser für die Badegäste gesperrt wurde. Bei routinemäßigen Beprobungen des Wassers wurden Anfang dieser Woche Legionellen im Wasser festgestellt. Sofort seien entsprechende Maßnahmen ergriffen und eine Fachfirma beauftragt worden, so Augustin. Die Arbeiten zögen sich aber noch etwas hin. Einen genauen Termin könne man nicht nennen, bis das Problem behoben sei. „Danach müssen mehrere Beprobungen negativ auf Legionellen getestet werden“, so die Sprecherin. „Dann geben wir den Whirlpool wieder frei.“

Schwimmbad wie gewohnt geöffnet

Besonders betonte Augustin, dass die anderen Becken „sauber“ seien. „Es kann wie gewohnt im Emsbad gebadet und geschwommen werden. Nur auf den Whirlpool muss aktuell verzichtet werden.“ Wie schon Ende Januar 2017 sei es ein technisches und kein hygienisches Problem. Es bestehe keine Gefahr für die Gesundheit der Badegäste.


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