„Grenzenlos“ von Jürgen Steinemann Meppener Künstler stellt in Helmstedt aus


Meppen. Der Meppener Diplompädagoge und Künstler Jürgen Steinemann hat in der Ausstellung „Grenzenlos – Weltbild / Bilder der Welt“ in Helmstedt eine Reihe seiner Polygrafiken präsentiert.

Helmstedt, während des Kalten Krieges „Checkpoint Alpha2, war unter anderem ein Tummelplatz der Geheimdienste und geprägt durch die Nähe zur innerdeutschen Grenze. Jürgen Steinemann ist gebürtiger Magdeburger, wuchs im Kreis Lüchow-Dannenberg in der Nähe der Grenze auf und wohnt nun im Meppen. Er ist Diplompädagoge, studierte unter anderem Kunst und ist Präsident eines internationalen Künstlerbundes.

Auf seinen weltweiten Studien- und Ausstellungsreisen wurde er immer wieder mit dem Thema Grenze konfrontiert, das er bildlich umsetzte. „Es sind nicht nur die sichtbaren Grenzen, die Menschen voneinander trennen, sondern auch die unsichtbaren, die trennend wirken“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zur Reflexion anregen

Mit seinen Polygrafiken setzte er zahlreiche Situationen aus seinen Lebensumfeldern ins Bild, die die Betrachter zur Reflexion anregen sollen. Er war bisher auf mehr als 200 Ausstellungen auf vier Kontinenten vertreten – „mit dem Ziel, Kunstfreunde und -interessierte über deutsches kreatives Arbeiten zu informieren, zu Diskussionen darüber zu ermuntern und um Freude zu bereiten“.

So auch in Helmstedt. Anlässlich eines sicherheitspolitischen Seminars seitens des Verbands der Reservisten der Bundeswehr, Landesgruppe Niedersachsen, wurde seine Ausstellung im Beisein des Landesvorsitzenden, Oberst d.R. Manfred Schreiber, und des stellvertretenden Leiters der Politischen Bildungsstätte, Diplompolitologe André Lindner, eröffnet. Dabei sowie bei der Beendigung seiner Ausstellung erfreute Steinemann das Fragebedürfnis der Betrachter über Hintergründe der Motivwahl aus Ländern wie Südkorea, Südafrika, Kanada, USA und europäischen Staaten, die verwendeten Techniken und sein skulpturales Arbeiten. 1800 Kunstinteressierte sahen die Ausstellung.

Steinemanns Bilder aus dem Bereich des Fallschirmwesens sind auf seine jahrzehntelange Tätigkeit in der Luftlande- Fallschirmjägertruppe als Wehrpflichtiger im In- und Ausland zurückzuführen. 2017 wird er noch weitere Ausstellungen in Warschau und Wien ausrichten.


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