Finger angeschwollen Fingerring zu fest: Meppener setzen Mini-Trennschleifer ein

Der stählerne Ring wurde mit einem Mini-Trennschliefer entfernt. Foto: fhor/Feuerwehr MeppenDer stählerne Ring wurde mit einem Mini-Trennschliefer entfernt. Foto: fhor/Feuerwehr Meppen

Meppen. Nur mit einem Mini-Trennschleifer konnte eine Frau in Meppen von einem Edelstahlring befreit werden, der zu fest auf ihrem Finger saß.

Eine 31-Jährige aus Meppen Esterfeld bemerkte am Samstagmorgen, dass sie ihren neuen Edelstahlring nicht mehr vom Finger abziehen konnte. Der Ringfinger schwoll an. In der chirurgischen Ambulanz des Meppener Krankenhauses Ludmillenstift bekamen die Mitarbeiter mit diversen Spezialwerkzeugen den Ring nicht vom geschwollenen Finger.

Der herbeigerufene Feuerwehreinsatztrupp erinnerte sich an das Spezialwerkzeug eines Goldschmiedes und fuhr kurzerhand zum Fachgeschäft Kastner in die Bahnhofstraße, um eine Spezial-Sägezange für Ringe zu holen. Bereitwillig halfen die Fachkräfte der Firma aus und gaben Zange und Ersatzsägeblatt gleich mit ins Krankenhaus. Jedoch musste der schweißtreibende Versuch des Feuerwehrmannes den Ring zu durchtrennen abgebrochen werden, da die Sägeblätter den hochfesten Edelstahlring nicht zerteilen konnten.

Da der Fachmann in der Juwelierwerkstatt zuvor von einem Mini-Trennschleifer gesprochen hatte, fuhr der Feuerwehrtrupp diesmal mit der Patientin direkt zum Fachgeschäft Kastner. Hier gelang es recht zügig, mit dem Spezialwerkzeug den Edelstahlring an zwei Stellen zu durchtrennen. Erleichtert nahm die junge Frau die beiden Ringhälften als Erinnerungsstücke mit. Allerdings hatte sie trotz der Schutzvorkehrungen noch zwei kleine Brandblasen am Finger, die von der Reibungshitze herrühren, die die schnelllaufende Trennscheibe erzeugt hat.


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