Plakatwettbewerb Zahlen beim Komasaufen im Emsland leicht rückläufig

Von Heiner Harnack

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Hoffen auf weitere Aufklärung und viele interessante Einsendungen zum Thema Komasaufen und die Gefahren: (v.l.) Matthias Wahmes, Helmut Knurbein und Kai Henneborn. Foto: Heiner HarnackHoffen auf weitere Aufklärung und viele interessante Einsendungen zum Thema Komasaufen und die Gefahren: (v.l.) Matthias Wahmes, Helmut Knurbein und Kai Henneborn. Foto: Heiner Harnack

Meppen. In die achte Runde geht die Kampagne „bunt statt blau“, in der Flagge gegen zu hohen Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen gezeigt werden soll. Auch in Meppen.

Bürgermeister Helmut Knurbein, der als Schirmherr fungiert, war mit Verwaltungsvorstand Matthias Wahmes in die Räumlichkeiten der DAK gekommen, um den Startschuss für die Aktion zu geben, die bis zum 31. März 2017 läuft.

Seit dem Jahr 2010 haben bundesweit rund 80000 Kinder und Jugendliche bunte Plakatentwürfe gegen das Rauschtrinken gestaltet, so DAK-Vertreter Kai Henneborn. „Die Aktion wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt“, freut er sich auch über das neue Mitglied in der Bundesjury, Sängerin Grace Capristo. Die Musikerin wurde deutschlandweit mit der Girlgroup Monrose bekannt.

Aufklärung

Viele Jugendliche würden sich nach wie vor überschätzen, da sie glaubten, Alkohol gehöre einfach zum Feiern und Spaß haben dazu, meint der DAK-Mann weiter. „Es gibt zwar etwas bessere Zahlen in der letzten Zeit“, so Henneborn. Das sei aber kein Grund, bei den Bemühungen, um mehr Aufklärung nachzulassen.

Beim Komasaufen gab es vor knapp zwei Jahren im Landkreis Emsland aber immer noch 64 Betroffene (bundesweit 22.000), die ins Krankenhaus kämen.

Erfolgreiche Aktion

Meppens Bürgermeister Knurbein ist nach wie vor davon überzeugt, dass die erfolgreiche Aktion weiter laufen muss. „Ich unterstütze daher gerne diesen Wettbewerb, da die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums sehr gut gelingt.“ Knurbein, Henneborn und Wahmes sind sich beim Pressegespräch sicher, dass bei dieser bundesweiten Aktion die jungen Künstler in den Schulen selbst die besten Botschafter seien, um das Problem deutlicher zu machen.

Alle Schulen aus der Region Meppen können die Entwürfe ihrer Schüler noch bis zum 31. März 2017 bei der DAK-Gesundheit Meppen einreichen. Die Wettbewerbsbedingungen sind zu finden unter www.dak.de/buntstattblau .


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