Barrierefrei zum Kunstwerk Galerie Atelierspuren in Meppen ist umgebaut

Von Bianca Meyering

In ihrer Galerie präsentieren Peter und Hannelore de Hoogd zeitgenössische Kunst. Foto: Bianca MeyeringIn ihrer Galerie präsentieren Peter und Hannelore de Hoogd zeitgenössische Kunst. Foto: Bianca Meyering

Meppen. Mit einer Sonderausstellung zum Thema Internationale Künstler der Galerie hat die Galerie Atelierspuren in Meppen-Bokeloh ihre neu gestalteten Räume gefeiert.

Seit mehr als zehn Jahren arbeiten Hannelore und Peter de Hoogd mit vielen namhaften internationalen Künstlern zusammen und stellen deren Werke aus. Häufig werden sie von Künstlern angesprochen; Kontakte knüpfen sie auf den vielen in Deutschland stattfindenden Kunstmessen, wie beispielsweise auf der Art Karlsruhe.

1994 fand ihre erste Kunstausstellung statt. 1996 wurde in Bokeloh das Haus mit den Büro- und Privaträumen gebaut. Im Jahr 2000 eröffnete die Galerie im ersten Obergeschoss des Hauses die Türen. Für die Bokeloherin Hannelore de Hoogd war dies ein selbstverständlicher Schritt, denn vor fast 80 Jahren hatte der Künstler Otto Pankok in Bokeloh Unterschlupf gefunden, somit ist Kunst hier schon lange zu Haus. Die Galerie ist nach dem Umbau barrierefrei zu erreichen und bietet viel Platz in lichtdurchfluteten Räumen für zahlreiche Malereien und Designartikel.

Auffällig ist bei der Wahl der Künstler, dass nur Werke von seit Jahren am Kunstmarkt Etablierten ausgestellt werden. So sind deutsche Künstler wie Reimund Kasper aus Werne, Alfred Gockel aus Lüdinghausen, Petra Jacobsen aus Wedel oder der Maler, Grafiker, Bühnenbildner und Plakatkünstler Feliks Büttner mit ihren Schöpfungen zu bewundern.

Büttner gelangte zu großer Popularität, weil er den Kussmund der Aida-Schiffe entwarf und sich mit einem Osterhasen auf einer Papiertüte verewigte, die in der Galerie einen Ehrenplatz hat. Ein weiterer deutscher Künstler, der sich großer Popularität erfreut, ist der Schauspieler und studierte Konzertgeiger Armin Mueller-Stahl, der seit mehr als sechs Jahrzehnten als Bildkünstler tätig ist.

Zu den zahlreichen internationalen Künstlern zählt die im heutigen Polen geborene und seit 1973 in Schweden lebende Dagmar Glemme. In ihren Bildern und Skulpturen schafft sie ihre eigene mythologische Welt, die vom Schamanentum, von Sagen und Mythologien aller Völker inspiriert ist.

Zu finden sind in der Galerie Arbeiten des Glasstudios Borowski, das mit hochwertigen und unverkennbaren Objekten weltweit Anerkennung erlangt hat. Ein weiteres Highlight der Galerie sind die Wortmalereien des in Köln lebenden Künstlers SAXA, der mit richtigem Namen Sascha A. Lehmann heißt, und sich leidenschaftlich für Menschen und ihre Geschichten interessiert. Ihm wird Mitte Juni dieses Jahres eine gesonderte Ausstellung in den neuen Räumen der Galerie gewidmet. Geöffnet ist die Galerie täglich nach vorheriger Absprache.


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