Emsländischer Terrier im Landtag Hiebing erneut CDU-Kandidat für Wahlkreis Meppen

Applaus und Blumen für Bernd-Carsten Hiebing (von links) gab es vom Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Knoll, dem Landesvorsitzenden Bernd Althusmann und Kreisvorsitzenden Markus Silies. Foto: Hermann-Josef MammesApplaus und Blumen für Bernd-Carsten Hiebing (von links) gab es vom Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Knoll, dem Landesvorsitzenden Bernd Althusmann und Kreisvorsitzenden Markus Silies. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Bernd-Carsten Hiebing tritt zum vierten Mal in Folge für die CDU bei der Landtagswahl für den Wahlkreis 81 an. Auf der Mitgliederversammlung am Donnerstag im Kossehof in Meppen wurde er mit 97,7 Prozent der Stimmen in geheimer Wahl nominiert.

In der geheimen Wahl votierten 148 CDU-Mitglieder aus dem Wahlkreis 81 (Altkreis Meppen plus Samtgemeinde Lengerich) für den 65-Jährigen. Fünf lehnten den gelernten Landwirtschaftsmeister aus Haren-Landegge ab und zwei enthielten sich. 2012 erhielt er lediglich zwei Gegenstimmen. Wie vor fünf Jahren feierten die Christdemokraten mit lang anhaltendem Applaus ihren alten und neuen Bewerber.

Lobeshymne auf Hiebing

Erster Gratulant war der CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 14. Januar 2018, Bernd Althusmann. Der 50-Jährige verfasste eine „Lobeshymne“ auf Hiebing: „Er kämpft in Hannover wie ein Terrier mit besonderer Hartnäckigkeit für sein Emsland.“ Hiebing zeichne sich durch seine besondere Zuverlässigkeit und Bodenständigkeit aus. Er kämpfe für seine politische Haltung, dies gelte speziell für die Landwirtschaft.

Hiebing selbst wies in seiner Rede auf sein kommunalpolitisches Netzwerk hin. Der CDU-Emslandvorsitzende und CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende sagte: „Ich mache diese Arbeit gerne und mit viel Herzblut.“ Er sei gerne der „Türöffner für das Emsland in Hannover“.

Der rot-grünen Landesregierung warf er „kommunalfeindliche Politik“ vor. So werde der Ausbau der Infrastruktur sträflich vernachlässigt. Deshalb sei es wichtig, dass das Emsland wichtige Vorhaben wie den vierspurigen Ausbau der E 233 sowie der Digitalisierung selbst in die Hand nehme. Seinen Parteifreunden rief er zu: „Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam die Erfolgsgeschichte es Emslandes fortschreiben.“


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