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Baustelle bis Jahresende A31-Sanierung im Emsland: Abfahrt Meppen-Nord gesperrt

Seit Anfang März gehört dieses Bild für Autofahrer auf der A31 wieder zum Alltag: Wegen der Fahrbahnsanierung ist die Autobahn zwischen Meppen und Twist nur einspurig befahrbar. Foto: Hermann-Josef Mammes/ArchivSeit Anfang März gehört dieses Bild für Autofahrer auf der A31 wieder zum Alltag: Wegen der Fahrbahnsanierung ist die Autobahn zwischen Meppen und Twist nur einspurig befahrbar. Foto: Hermann-Josef Mammes/Archiv

Meppen. Im mittleren Emsland läuft derzeit der nächste Abschnitt der Sanierung der Autobahn 31. Erneuert wird die Fahrbahn zwischen Meppen und Twist. Nun wird die Abfahrt Meppen-Nord in Fahrtrichtung Emden gesperrt.

Schilder weisen darauf hin, dass von Dienstag, 18. April 2017, bis voraussichtlich 26. Mai 2017 die Abfahrt, die auf die B402 (E233) in Richtung Haselünne oder Niederlande führt, nicht befahren werden kann. Grund ist die Erneuerung der Fahrbahn. Südlich und nördlich der Abfahrt wurde die alte Straßendecke bereits großflächig abgefräst, bis Ende Mai soll dies dann auch auf dem noch verbliebenden Stück passieren und gleichzeitig die neue Asphaltdecke aufgebracht sein. Autofahrer, die aus Richtung Lingen kommen, können die Abfahrt Twist/Meppen nutzen und gelangen dann über die Süd-Nord-Straße bis zur B402.

Bis Weihnachten 2017 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Das Teilstück ist exakt 7,75 Kilometer lang. Wie bereits während der Bauarbeiten im Abschnitt Haren/Meppen, müssen Autofahrer fast während der gesamten Bauarbeiten mit einem Fahrstreifen auskommen. Der Verkehr fließt in der Baustelle nur einspurig.

Fahrbahn bereits großflächig abgefräst

Nach dem Aufstellen von Stauwarnanlagen Mitte Februar und dem Einrichten der provisorischen Verkehrsführung durch das Aufstellen von Fahrbahnteilern waren zunächst die Mittelschutzplanken demontiert und sogenannte „Überfahrten“ auf die andere Fahrbahnseite geschaffen worden. Danach wurde die Fahrbahn auf der Fahrspur Richtung Norden großflächig abgefräst. „Auch einige Bauwerkspfeiler im Mittelstreifen werden saniert“, berichtete Cord Lüesse, Leiter der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLSTBV) in Osnabrück, bereits im Februar auf Anfrage unserer Redaktion.

Eigentliche Fahrbahnarbeiten seit 27. März

Die sogenannte „2+0-Verkehrsführung“ mit je einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung gilt seit Samstag, 18. März. Mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten in der Richtungsfahrbahn Emden war am Montag, 27. März begonnen worden. Schon im Februar hatte Lüesse die Sperrung der Anschlussstelle Meppen-Nord in Fahrtrichtung Emden vom voraussichtlich 18. April bis zum 26. Mai angekündigt. Die Anschlussstelle Twist/Meppen auf der Fahrtrichtung Norden wird dann im Anschluss, nämlich vom 29. Mai bis zum 24. Juni, nicht befahrbar sein.

Bis Weihnachten 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Teilstück ist exakt 7,75 Kilometer lang.

(Weiterlesen: A 31 zwischen Meppen und Haren bald wieder frei)

Mitte Juli wird dann, sofern es keine Verzögerungen gibt, der Verkehr auf die Richtungsfahrbahn Emden umgelegt werden, sodass die Fahrbahn auf der Richtungsfahrbahn Oberhausen saniert werden kann. Dann wird, diesmal in Fahrtrichtung Süden, von Ende Juli bis Anfang September die Anschlussstelle Twist gesperrt, von etwa Mitte September bis Mitte Oktober die Anschlussstellen Meppen.

20 Millionen Euro

Bis Jahresende soll ein Großteil der Arbeiten abgeschlossen sein. „Bis voraussichtlich Mitte Dezember soll der Verkehr wieder in der Fahrtrichtung Oberhausen fließen können, bis voraussichtlich Ende Januar dann in der Fahrtrichtung Emden“, erklärte Lüesse zum Baustart.

Sollte bei Bedarf eine Umleitung notwendig sein, zum Beispiel bei Unfällen und längeren Staus, wird der Verkehr über die parallel verlaufende Kreisstraße 225 (Nord-Süd-Straße) geleitet und nicht über die Bundesstraße 70, wo ebenfalls Sanierungsarbeiten laufen (Lathen) beziehungsweise (Haren/Meppen) anstehen. „Die Baumaßnahmen dürften sich normalerweise gegenseitig nicht negativ beeinflussen“, sagte Lüesse auf Nachfrage.

(Weiterlesen: Autobahn im Emsland bleibt für Jahre Baustelle)

Die Gesamtsanierung des 7,75 Kilometer langen Abschnittes kostet für beide Richtungsfahrbahnen einschließlich Bauwerkssanierungen, Markierung, Schutzplankenarbeiten und Beschilderung insgesamt rund 20 Millionen Euro. Den Auftrag für die Straßenbauarbeiten hat, wie bereits beim Abschnitt Meppen/Haren, die Firma Bunte aus Papenburg erhalten, die Brückensanierungen (13 Brückenbauwerke, sieben Verkehrszeichenbrücken) übernimmt die Firma S+I aus Quakenbrück.


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