Erste Rodungsarbeiten laufen Neue Meppener Emsbrücke soll im Herbst fertig sein


Meppen. Bis zum Herbst soll die geplante Rad- und Fußgängebrücke über die Ems bei Meppen fertiggestellt sein.

Wie die Stadt Meppen unserer Redaktion bestätigte, haben die ersten Rodungsarbeiten für die Trasse in Höhe des Schullendamms bereits stattgefunden. Am vergangenen Wochenende sei die offizielle Ausschreibung erfolgt. Anfang April soll dann der Auftrag vergeben werden.

Nach Angaben von Pressesprecherin Petra Augustin wird man in den ersten Wochen und Monaten „vor Ort nichts sehen können“. Das Unternehmen werde dann die Brückenteile und Teile der Monate in der Firma durchführen. Erst im Sommer würden die Arbeiten vor Ort starten. Sie geht davon aus, dass im Herbst die Brücke eröffnet werden kann.

Die Kosten belaufen sich auf 1.085.000 Euro. Für die Schrägseilbrücke müssen zwei Pylonen aufgestellt werden. Mittels Bohrpfählen wurden die Böden nach Auskunft des Meppener Tiefbauamtes untersucht. Es müsse sehr tief gegründet werden. Die Pylonen selbst würden oberirdisch 15,50 hoch sein. Die Brücke selbst besitze eine Spannweite von 73 Metern. Das Bauwerk selbst werde weitgehend vorgefertigt und dann per Schiff antransportiert und endmontiert.

Rutschfester Kunststoffbelag

Zwei Rampen führen im rechten Winkel auf die eigentliche Brücke. Diese besitze bei mittleren Wasserstand der Ems eine lichte Höhe von 4,40 Meter über Wasseroberfläche. Die Brücke selbst erhält für den 2,50 Meter breiten Weg einen „rutschfesten Kunststoffbelag“ und ein 1,30 Meter hohes Geländer. Damit können Streufahrzeuge im Winter über die Brücke fahren. Der Brückenneubau sei Bestandteil des Naturparkprojektes „Grenzenlos Moor“. So fließen insgesamt 420.000 Euro über die Ems-Dollart-Region, das Land Niedersachsen und die Provinz Drenthe im Rahmen des INTERREG-Programms in das Vorhaben.


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