Professionelle Begabungsförderung Gymnasium Marianum Meppen kooperiert mit Uni Münster

Sehen die Kooperation auf einem guten Weg: (v. li.) David Rott, Maren Sietmann (beide Uni Münster), Sandra Schnaider, Annette Kreilos, Julia Schurr, Ansgar Kossen (Marianum). Foto: Gymnasium Marianum MeppenSehen die Kooperation auf einem guten Weg: (v. li.) David Rott, Maren Sietmann (beide Uni Münster), Sandra Schnaider, Annette Kreilos, Julia Schurr, Ansgar Kossen (Marianum). Foto: Gymnasium Marianum Meppen

Meppen. Das Gymnasium Marianum Meppen geht bei der Förderung von Begabungen sowie der individuellen Förderung neue Wege. Dafür arbeitet es mit der Universität Münster zusammen.

Jüngst trafen sich Mitglieder der Schulleitung und der schuleigenen Steuergruppe mit Vertretern der Uni Münster. Inhalt des Gesprächs war die Ausgestaltung eines Kooperationsvertrags zwischen dem Marianum und dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (icbf) der Uni. Dem Treffen waren bereits zahlreiche Vorgespräche zwischen Professor Christian Fischer und David Rott aus Münster sowie Vertretern der Schule vorausgegangen.

Einer von mehreren Schwerpunkten der Kooperation ist die wissenschaftliche Begleitung der in diesem Schuljahr am Marianum neu eingerichteten Projektklasse. In dieser werden Schüler, die schneller lernen können, nach einem anderen Lehrplan unterrichtet und somit individuell gefördert.

(Weiterlesen: Kultur jetzt Schulfach am Gymnasium Marianum)

Potenziale zur Weiterentwicklung

Besonders sollen innerhalb der Kooperation die am Marianum bereits zahlreich vorhandenen Angebote zur Begabungsförderung (beispielsweise Wettbewerbe, internationale Abschlüsse, AGs, Profilunterricht) sichtbar gemacht und in einem Konzept zusammengetragen werden. „Sodann können hieran Potenziale zur Weiterentwicklung aufgezeigt und abgestimmt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Einig waren sich die Anwesenden darin, dass diese neu aufgestellte Kooperation eine Win-win-Situation für alle Beteiligten ist. Schließlich erhalten Wissenschaft und Forschung einen unmittelbaren Einblick in den Schulalltag. Gleichzeitig erhält das Marianum nützliche Hinweise der Wissenschaftler zur Schulentwicklung und zu anderen „Best of practice“-Beispielen. Im Rahmen der Kooperation werden auch Studierende an das Marianum kommen, um zu einem Forschungsschwerpunkt beispielsweise ihre Masterarbeiten zu schreiben, die das Marianum zur Schulentwicklung nutzen kann.


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