60-jähriges Bestehen Meppen: KEB Emsland Mitte mit neuem Programm

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Das neue Programm der KEB Emsland-Mitte stellen (von links) Dorothee Holz, Anne Deeken-Köbbe, Annette Dühnen und Dietmar Schäfer vor. Foto: Hermann-Josef MammesDas neue Programm der KEB Emsland-Mitte stellen (von links) Dorothee Holz, Anne Deeken-Köbbe, Annette Dühnen und Dietmar Schäfer vor. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Auch 60 Jahre nach ihrer Gründung legt die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Emsland Mitte wieder ein neues zeitgemäßes Jahresprogramm vor. Es steht unter dem Titel „Bildung - Begegnung - Perspektiven“.

Im Rahmen einer Pressekonferenz sagte Leiterin Dorothee Holz, dass man bewusst auf eine Großveranstaltung zum Jubiläum verzichtet habe. Vielmehr möchte die KEB die Gelder für Bildungsideen und Projekte nutzen. Am 25. Januar findet allerdings ab 17.30 Uhr ein Festgottesdienst mit Generalvikar Theo Paul in der Meppener Propsteikirche statt. Anschließend findet eine Zusammenkunft im Gemeindehaus statt. Dort wird der neue Vorsitzende Dietmar Schäfer die Gäste begrüßen. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Annette Dühnen. Sie lösen das bisherige Führungsduo Franz-Josef Röttger und Werner Heinrich ab. Beide gehören dem Vorstand weiterhin als Beisitzer an. Das Tagesgeschäft der KEB Emsland Mitte wird von vier hauptamtlichen Mitarbeiterinnen erledigt.

Vakanz in Herzlake

Die KEB Emsland Mitte ist inzwischen in den Kommunen Meppen, Haren, Haselünne, Geeste und Twist im mittleren Emsland vertreten. Eine Vakanz besteht weiterhin in Herzlake. Wie Leiterin Holz sagt, enthält das neue Jahresprogramm 160 Veranstaltungen mit 4.200 Unterrichtsstunden. Die meisten Angebote mit 89 Veranstaltungen finden in Meppen statt. „Unsere Erfahrung zeigt aber, dass sich im Laufe des Jahres das Bildungsangebot mit unseren Partnern noch einmal verdoppelt.“ Neuerungen würden über die Meppener Tagepost sowie das Internet publiziert.

Dabei verfügt die KEB über zusätzliche Räume im Liebfrauenhaus am Nagelshof 21b in Meppen. Der neue Kursraum im Erdgeschoss verfüge über einen großen Raum, eine Teeküche sowie einen weiteren Kleingruppenraum.

Die KEB-Verantwortlichen präsentieren ein Programm das Eltern, ehrenamtlich Engagierte, Kursleiter, Gesundheitsbewusste aber auch gesellschaftlich und theologisch Interessierte anspricht. Dabei engagiert sich die KEB bei Internationalen Frauentreffs ebenso wie bei offenen Nähcafés oder Eltern-Kind-Gruppen. Gerade für Neubürger böten sich hier Anknüpfungspunkte.

Eltern-Kind-Gruppen

Zugleich will KEB aber auch Perspektiven aufzeigen und helfen, Neues zu entdecken. Beim Blättern durch das 62-seitige Programmheft stößt man auf sehr außergewöhnliche Themen: „Argumentieren gegen Stammtischparolen“ ist ein Studientag unter der Leitung von Jürgen Schlicher überschrieben. Hier sollen Teilnehmer lernen, „klar Position zu beziehen und zu widersprechen“. In Planung ist ein Zertifikationskurs für Dialogbegleiter zum Thema „Christentum - Islam“.

Zu den vielen pädagogischen Kursen gehört „Talk together“ am 2. Februar. Hier können sich die Ansprechpersonen der vielen Eltern-Kind-Gruppen im Dekanat Emsland Mitte austauschen. Im Rahmen der Elternbildung findet sich ein neues Angebot für Eltern mit behinderten Kindern statt. In Haselünne trifft sich die Eltern-Kind-Gruppe gezielt im Alten- und Pflegeheim, um generationsübergreifende Kontakte zu fördern. Neu sind Babysitterkurse für Jugendliche ab 14 Jahren in Meppen und Dalum. In Haselünne gibt es ein weiteres interessantes Angebot. In der Reihe „Gesundheit und Ernährung“ reicht die Palette von der Naturapotheke bis zum Mentalen Aktivierungstraining. Ausgeweitet wird das Radfahrtraining auf die Gemeinde Geeste.


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