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Meppens Zweitligafrauen stellen sich beim Aufsteiger vor Verliererduell in Jena

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Meppens Nina Lögering erzielte beim Hinspielsieg ein Traumtor. Foto: LeißingMeppens Nina Lögering erzielte beim Hinspielsieg ein Traumtor. Foto: Leißing

Meppen. Zwei Verlierer des letzten Spieltags stehen sich in der 2. Frauen-Bundesliga Nord beim Spiel des SV Meppen gegenüber. Die Mannschaft von Maria Reisinger stellt sich beim Aufsteiger FF USV Jena II vor. Anstoß ist am Sonntag um 11 Uhr auf dem Platz im Uni-Sportzentrum.

„Die Zweite ist in diesem Jahr aufgestiegen und schlägt sich ganz gut“, sagt Reisinger. „Wir haben zwar das Hinspiel gewonnen, aber Jena spielt einen gepflegten Ball. Sie stehen hinten kompakt und gut.“ Trotzdem sind die Rollen verteilt: „Vom Papier her sind wir Favorit, aber die sind nicht zu unterschätzen“, warnt Reisinger.

Mit Christiane Gotte verfügt Jena über eine echte Torjägerin. Mit 15 Treffern liegt sie ligaweit auf Rang drei. Jena hat insgesamt 21 Tore erzielt. Reisinger: „Gotte ist eine brandgefährliche und sauschnelle Spielerin.“

Verzichten muss Meppen wie gegen Herford auf Sarah Schulte, die am morgigen Sonntag gemeinsam mit Jenas Vivien Beil das entscheidende Qualifikationsspiel zur U-17-EM gegen Gastgeber Spanien gewinnen will. Zudem fallen beim SVM weiter Sina Tepe und Melanie Roters aus. Ebenfalls Sarah Sieksmeyer, die in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen soll.

FF USV steht für Frauenfußball Universitätssportverein Jena. Der Verein spaltete sich 2003 aus dem größten Sportverein Thüringens, dem USV Jena, ab. Die erste Mannschaft stieg 2008 in die Bundesliga auf. Aktuell rangiert sie auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Eine Klasse tiefer kämpft die zweite Mannschaft ebenfalls um den Ligaverbleib. Fünf Spieltage vor Schluss beträgt Jenas Rückstand auf den ersten Abstiegsplatz drei Punkte.

Das Hinspiel am 23. Oktober gewann Meppen mit 3:1. Jena ging in Führung. SVM-Doppeltorschützin Vanessa Rohling und Nina Lögering drehten mit ihren Treffern das Spiel.


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