70-jähriges Bestehen Chor St. Maria zum Frieden aus Meppen mit großer Geburtstagsgala

Mit mal klassischen, mal zeitgenössischen Liedern zogen die auftretenden Chöre die Zuschauer in ihren Bann. Foto: Kirchenchor St. Maria zum FriedenMit mal klassischen, mal zeitgenössischen Liedern zogen die auftretenden Chöre die Zuschauer in ihren Bann. Foto: Kirchenchor St. Maria zum Frieden

Meppen. Gebührend gefeiert wurde am Sonntagnachmittag das 70-jährige Bestehen des Kirchenchores St. Maria zum Frieden. Unter der Leitung von Marianne Fink gab der Chor gemeinsam mit der Singgemeinschaft Kirchenchor St. Vinzentius und dem Chor „Sing mit uns“ in der Kirche St. Maria zum Frieden ein Konzert, das die Zuhörer in festliche Stimmung versetzte.

In einer erstaunlichen Vielfalt und Qualität ließen insgesamt rund 120 Sängerinnen und Sängern eine gute Stunde lang Chorbeiträge mit wechselnder Besetzung und Gemeindegesänge in der nahezu vollbesetzten Kirche erklingen. Begleitet wurden die Lieder von Linda Kock an der Orgel und am Klavier, sowie von Andreas Kock an der Gitarre. Einen sehr eindrucksvollen Start bot die von der jungen Organistin souverän interpretierte Fantasie in G-Moll von Johann Sebastian Bach und das von den Chören St. Maria zum Frieden und Fullen-Versen gemeinsam gesungene Lied „Macht die Tore auf“, mit gefühlvoll vorgetragenen solistischen Parts, die für Gänsehaut sorgten.

Klassisches und Zeitgenössisches

Als Gastgeber fuhr dann der Chor St. Maria zum Frieden mit drei mal klassischen, mal zeitgenössischen Liedern fort, wie etwa. „Alles ist möglich“ mit sehr harmonischen, bis zu dreistimmigen solistischen Einlagen. Anschließend ließ auch der Kirchenchor St. Vinzentius Fullen-Versen unter der Leitung von Roswitha Kock, mit altbekannten und modernen Liedern, wie „Auf der Suche nach dem Glück“ mit tonal sauberem Klang keinen Zweifel an seinen sängerischen Qualitäten. Schließlich berührte der erst seit gut zwei Jahren agierende Chor „Sing mit uns“, ebenfalls unter der Leitung von Roswitha Kock sowie zusätzlich Simone Lögering in drei Songs mit gefühlvollen Solos wie etwa bei „Stell dir vor“, die Herzen der Zuhörer.

Imposanter Schluss

Einen imposanten Schluss des Konzertes bildete das durch alle drei Chöre dargebotene Lied „Unter seinem Segen“ und dem feierlichen Choral „Großer Gott, wir loben dich“ mit Gemeinde und Überchor. Zu guter Letzt überzeugte nochmals Linda Kock an der Orgel mit dem Stück Präludium in C-Dur von Dietrich Buxtehude. Ein großes Lob und seine Anerkennung sprach der Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft, Pater Benny Matthew Chirayilparambil , der Chorleiterin Marianne Fink aus, die den Kirchenchor seit nunmehr 19 Jahren mit großem Engagement und Erfolg leitet.


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